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Strukturfonds fördern Beschäftigung in der EU

Die Europäische Kommission hat eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, daß es Dank der Strukturfonds in Europas industriellen Regionen mit rückläufiger Entwicklung im Zeitraum bis 1999 zur Schaffung bzw. Erhaltung von rund 880.000 Arbeitsplätze kommen wird.

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Die Europäische Kommission hat eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigt, daß es Dank der Strukturfonds in Europas industriellen Regionen mit rückläufiger Entwicklung im Zeitraum bis 1999 zur Schaffung bzw. Erhaltung von rund 880.000 Arbeitsplätze kommen wird.

Insgesamt werden in diesen Regionen 9.000 Mio. ECU ausgegeben, etwa die Hälfte davon für Maßnahmen zur Verbesserung des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Gewerbe, vor allem KMU. Ein Drittel der Fördermittel wird begleitenden Tätigkeiten im Bereich der Entwicklung der Humanressourcen, insbesondere Ausbildung, zugute kommen.

Frau Monika Wulf-Mathies, das für regionale Angelegenheiten zuständige Kommissionsmitglied, erklärte: "... die unmittelbare Priorität für Gemeinschaftshilfe ist jetzt und in Zukunft die Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir tragen dazu bei, indem wir die Abhängigkeit von veralteten Tätigkeiten durch einen Umstrukturierungs- und Diversifizierungsprozeß reduzieren, der auf die Entwicklung einer modernen einheimischen Geschäftskultur abzielt."

Das Programm für die Regionen beinhaltet für den Zeitraum 1997-1999 mehr Investitionsanreize zur Förderung von beschäftigungsintensivem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung. Zur Verbesserung innovativer Fähigkeiten sind die Ausgaben für FTE und Innovation im Rahmen der den Ziel-2-Regionen im Zeitraum 1997-1999 zugewiesenen Strukturfonds von 10 % auf 13 % gestiegen. Die Untersuchung enthält spezifische Informationen über jeden Mitgliedstaat sowie konkrete Beispiele von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in verschiedenen Regionen.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers
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