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MLIS - Demonstration optimaler Methoden des Übersetzens und Dolmetschens

Die Europäische Kommission, GD XIII, hat einen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Projekte betreffend die Demonstration optimaler Methoden des Übersetzens und Dolmetschens veröffentlicht. Der Aufruf erfolgt im Rahmen des Programms zur Förderung der sprachlichen Vielfalt der Gemeinschaft in der Informationsgesellschaft (MLIS).

Mit einer europaweiten Aktion zur Ermittlung und Dokumentation optimaler Methoden des Übersetzens und Dolmetschens einschließlich effektiver Technologieanwendung und Optimierung von Prozessen und Managementverfahren sollen die Anbieter von Übersetzungs- und Dolmetschdiensten zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit ermutigt werden. Die Ergebnisse der Aktion werden gemeinschaftsweit bekannt gemacht, um interessierten Kreisen die Anwendung qualitätsfördernder, kostengünstiger und standardisierter Methoden zu ermöglichen und so die Entwicklung der Übersetzungs- und Dolmetschindustrie zu fördern und ihre Leistungen für die Kunden zu verbessern.

Vorzuführen sind Innovationen beim Übersetzen und Dolmetschen im weitesten Sinn, wobei es auch um die Lokalisierung von Multimedia-Inhalten und Software geht. Bei den allgemeinen Auswahlkriterien geht es um die Neuheit des Ansatzes und die Effektivität der Anwendung, ferner um die Bereitschaft der Partner, ihre Erfahrungen mit andern auszutauschen.

Die Ausführung der im Rahmen dieses Aufrufs ausgewählten Projekte erfolgt auf Kostenteilungsbasis. Der finanzielle Beitrag der Gemeinschaft hängt jeweils vom Umfang des Projekts ab, beläuft sich aber in der Regel auf nicht mehr als 33% der tatsächlichen Projektkosten.

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