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TEMPUS Jahresbericht 1996

Die Europäische Kommission hat unlängst den Jahresbericht 1996 über das Programm TEMPUS veröffentlicht, das sich auf die Zusammenarbeit mit den mittel- und osteuropäischen Staaten im Bereich der höheren Bildung bezieht.

TEMPUS verfolgt einen Bottom-Up-Ansatz, wobei die meiste...
Die Europäische Kommission hat unlängst den Jahresbericht 1996 über das Programm TEMPUS veröffentlicht, das sich auf die Zusammenarbeit mit den mittel- und osteuropäischen Staaten im Bereich der höheren Bildung bezieht.

TEMPUS verfolgt einen Bottom-Up-Ansatz, wobei die meisten Projekte auf Abteilungs- oder Fakultätsebene eingeleitet werden, um den Erfordernissen des Lehrpersonals am besten gerecht zu werden. In den letzten Jahren sind ein paar begrenzte Top-Down-Projekte eingeführt worden, in der Absicht, die Maßnahmen in bestimmten Bereichen zu lenken. Heutzutage wird TEMPUS durch die Programme PHARE und TACIS finanziert, die den mittel- und osteuropäischen Ländern bzw. den Neuen Unabhängigen Staaten der früheren Sowjetunion Unterstützung bieten.

Die bedeutendste Form der Förderung im Rahmen von TEMPUS ist das Gemeinsame Europäische Projekt (JEP), bei dem Hochschulen aus EU-Ländern und Partnerstaaten an einem Kooperationsprojekt teilnehmen. Andere Projekte nehmen die Form kompakter Maßnahmen an, die auf administrative und organisatorische Aspekte ausgerichtet sind bzw. bestehen in individuellen Mobilitätszuschüssen für Personal aus Einrichtungen in den PHARE-Ländern für Besuche in EU-Einrichtungen und umgekehrt.

Das Budget für TEMPUS belief sich 1996 auf ECU 83,5 Mio. für die PHARE Länder und ECU 20,5 Mio. für TACIS Länder. Im Laufe des Jahres 1996 genehmigte der Rat die Fortsetzung des Programms bis zum 30. Juni 2000. Gegen Ende des Jahres 1996 wurden insgesamt 723 JEPs von TEMPUS unterstützt, wobei fast ein Drittel davon im Jahre 1996 genehmigt wurde.


Quelle: Europäische Kommission, Generalsekretariat

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