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EU plant Beitritt zum Wissenschafts- und Technologiezentrum der Ukraine

Die Europäische Kommission hat Vorschläge über Verordnungen des Rates veröffentlicht, welche der Europäischen Union den Beitritt zum Wissenschafts- und Technologiezentrum der Ukraine (STCU) ermöglichen würden. Das ukrainische Zentrum gleicht in Form und Zweck dem International...
Die Europäische Kommission hat Vorschläge über Verordnungen des Rates veröffentlicht, welche der Europäischen Union den Beitritt zum Wissenschafts- und Technologiezentrum der Ukraine (STCU) ermöglichen würden. Das ukrainische Zentrum gleicht in Form und Zweck dem Internationalen Wissenschafts- und Technologiezentrum (ISTC), das 1993 in Moskau gegründet wurde und Waffenwissenschaftler aus der frühereren Sowjetunion dazu anspornt, ihre Fähigkeiten zur Forschung für friedliche Zwecke einzusetzen.

Es gab eine Reihe von Gründen, weshalb die EU dem STCU bei seiner Gründung anläßlich eines Abkommens von Schweden, der Ukraine und der USA im Jahre 1993 nicht beitrat. Die Einladung blieb jedoch bestehen, und im Jahre 1996 beschloß die EU, ihre Position zu überdenken. Aufgrunddessen hat die Kommission die Beitrittsbedingungen der EU ausgehandelt, die jetzt nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments vom Rat genehmigt werden müssen. Nach dem Beitritt der EU beabsichtigt Schweden, seine individuelle Beteiligung am STCU Abkommen aufzugeben, sobald sein Budget in vollem Umfang zugewiesen ist.

Zur Zeit finanziert das STCU ca. 85 Projekte mit über 1.300 Wissenschaftlern, das sich auf einen Gesamtwert von US$ 18,5 Mio. beläuft. Das Zentrum untersucht derzeit weitere 300 Projektvorschläge.


Quelle: Europäische Kommission, Generalsekretariat

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