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Mitteilung der Europäischen Kommission zum Jahr-2000-Problem

Die Europäische Kommission hat eine Kommunikation zum Jahr-2000-Problem angenommen. Viele Computersysteme und -programme können mit Daten jenseits des 31. Dezember 1999 nicht korrekt rechnen, weil nur zweistellige Datumsfelder verwendet werden. Etwa zur gleichen Zeit müssen Un...
Die Europäische Kommission hat eine Kommunikation zum Jahr-2000-Problem angenommen. Viele Computersysteme und -programme können mit Daten jenseits des 31. Dezember 1999 nicht korrekt rechnen, weil nur zweistellige Datumsfelder verwendet werden. Etwa zur gleichen Zeit müssen Unternehmen und Organisationen ihre Systeme umstellen, um die Einführung des Euro zu verarbeiten.

Laut der Kommission stellen beide Probleme zusammen eine beispiellose Herausforderung an die Informationstechnik und eine kritische Frage für Unternehmen aller Größen und Branchen und für die öffentliche Verwaltung dar. Erhebungen aus jüngster Zeit bestätigen, daß die Vorbereitungen noch nicht sehr weit gediehen sind, und der Stand von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterschiedlich ist.

Die Kommission betont, daß die Lösung des Jahr-2000-Problems hauptsächlich Sache der Anbieter und Nutzer computergesteuerter Systeme ist. Gleichzeitig werden aber einige europäische Sensibilisierungs- und Fördermaßnahmen angekündigt, mit denen vor allem "Best Practices" ermittelt und verbreitet werden können und der Austausch von Informationen zu Problemen und deren Lösung erleichtert und gefördert wird.

Das Thema wird regelmäßig auf einschlägigen Sitzungen der Minister und Funktionäre erörtert. Darüber hinaus hat die Kommission über das Projektbüro Informationsgesellschaft (ISPO) eine Webseite eingerichtet, die über verschiedene Aspekte des Problems informiert und auf Stellen für eine ausführlichere Beratung verweist.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers

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