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Ozonchemie in der Polar-Troposphäre

Die Europäische Kommission, GD XII, hat den Abschlußbericht des ARCTOC-Projekts (1994-1996) veröffentlicht.

Dieses durch das EG-Forschungsprogramm für Umwelt und Klima unterstützte Projekt zielte darauf ab, ein Verständnis der Ereignisse von plötzlichem Ozonverlust in der Pol...
Die Europäische Kommission, GD XII, hat den Abschlußbericht des ARCTOC-Projekts (1994-1996) veröffentlicht.

Dieses durch das EG-Forschungsprogramm für Umwelt und Klima unterstützte Projekt zielte darauf ab, ein Verständnis der Ereignisse von plötzlichem Ozonverlust in der Polar-Troposphäre zu gewinnen, die vor etwa zehn Jahren entdeckt wurden. Es bestand aus koordinierten Feld-, Labor- und Modellierungsaktivitäten. Es waren Forschungsgruppen aus fünf europäischen Ländern und außerdem aus Kanada, den Vereinigten Staaten und Neuseeland beteiligt.

Der Bericht erörtert die Ergebnisse dieser Aktivitäten und gibt einen Hinweis auf die verbleibenden Fragen im Zusammenhang mit diesem Phänomen, die noch zu beantworten sind.

Das Hauptergebnis des Projekts war die Erhöhung des Wissens über den Ozonverlust in der Troposphäre der Arktisregion. Der Bericht stellt fest, daß die beobachtete Abnahme der Ozonschicht an der Polargrenze durch Bromid- und Chlorbestandteile unter günstigen meteorolgischen Bedingungen verursacht wird und schließt daraus, daß anthropogener Einfluß lediglich eine Nebenrolle bei diesem Phänomen spielt.


Quelle: Europäische Kommission

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