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Internationale Charta für Kommunikationsdienste

Martin Bangemann, das für Industrie und Telekommunikation zuständige Kommissionsmitglied, forderte führende industrielle Unternehmer zur Gestaltung der vorgeschlagenen internationalen Charta für Kommunikationsdienste auf. Bangemann hielt seine Ansprache während eines Besuchs a...
Martin Bangemann, das für Industrie und Telekommunikation zuständige Kommissionsmitglied, forderte führende industrielle Unternehmer zur Gestaltung der vorgeschlagenen internationalen Charta für Kommunikationsdienste auf. Bangemann hielt seine Ansprache während eines Besuchs am 6. März 1998 in Palo Alto, Kalifornien, vor mehreren amerikanischen Unternehmern. Er forderte den Privatsektor auf, bei der Gestaltung der globalen Kommunikationspolitik eine aktivere Rolle zu spielen und schlug ein Treffen der Industrie "am runden Tisch" vor, das ein erster konsensbildender Schritt wäre.

Die Unternehmer begrüßten die Initiative und die Betonung eines offenen, vom Markt bestimmten Vorgehens. Sie waren auch der Meinung, daß eine derartige Charta dazu beitragen würde, die Notwendigkeit, übereinstimmende internationale Regeln für den globalen elektronischen Markt zu entwickeln, zu lösen.

Die Kommission verabschiedete am 4. Februar 1998 eine Mitteilung mit dem Titel "Globalisierung und Informationsgesellschaft: die Notwendigkeit einer stärkeren Koordinierung". Diese Mitteilung wurde vom Rat unterstützt, der von der Kommission einen Zwischenbericht über die Initiative für den Monat Mai erbat. Dieser sollte einen Zeitplan für den vorgeschlagenen "runden Tisch" der Industrie und eine internationale Ministerkonferenz enthalten. Ferner soll er eine Zusammenfassung der Reaktionen der Industrie, der Handelspartner der EU und internationaler Organisationen enthalten - die Frist für die Übermittlung von Bemerkungen läuft am 31. März 1998 aus.


Quelle: Europäische Kommission, Dienst des Sprechers

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