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Kurzbeschreibung

Das Problem der Wiederverwertung von in integrierten Hüttenwerken anfallenden eisenreichen Reststoffen mit relativ geringen Schwermetallgehalten war bisher nicht gelöst. Im Rahmen des Projektes wurden umfangreiche Versuche mit verschiedenen Stäuben und Schlämmen aus integrierten europäischen Hüttenwerken durchgeführt. Diese Arbeiten haben die besondere Eignung des INMETCO-Verfahrens für die Wiederaufarbeitung solcher Reststoffe bestätigt. Da diese in Form ungebrannter Pellets eingesetzt werden, erlaubt das Verfahren die Nutzung des reststoffeigenen Kohlenstoffs. Inniger Kontakt zwischen Oxiden und Reduktionsmittel im Grünpellet sowie die problemlose Anwendung von Temperaturen bis 1350 C ohne Ansatzbildung ermöglichen eine praktisch vollständige Metallisierung sowie Schadstoffverflüchtigung innerhalb von etwa 15 Minuten. Da die Schüttung während der Reduktion auf dem Drehherd ruht, entsteht ein kaum durch Pelletabrieb verunreinigter Sekundärstaub mit Gehalten an Zink und Blei von 50% oder mehr, der ohne nochmalige Zwischenanreicherung weiterverarbeitet werden kann.

Zusätzliche Angaben

Autoren: MANNESMANN RÖHRENWERKE, Mannesmann Forschungsinstitut, Duisberg (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 13420 DE (1991) 210 pp., FS, ECU 18.75
Verfügbarkeit: (2)
ISBN: ISBN 92-826-2642-3
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