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Kurzbeschreibung

In diesem Forschungsvorhaben sollte ein Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit von Bauteilen aus Stahl gegen Sprödbruch geleistet werden unter Verwendung des Eurocode 3 und anderer bruchmechanischer Versagenskonzepte. Dabei stand die Beurteilung der Übertragbarkeit von Kennwerten aus dem Kerbschlagbiege- und dem Bruchmechnaikversuch im Vordergrund. Es sollte gezeigt werden, inwieweit der billige und mit wenig Aufwand durchführbare Kerbschlagbiegeversuch eine Beurteilung nach bruchmechnischen Maßstäben zuläßt. Dazu wurde eine Auswahl von Stählen mit Festigkeiten von 270 bis 800 MPa in kompletten Temperaturserien untersucht. Zur Prüfung der Gültigkeit obiger Sicherheitskonzepte für moderne Stähle wurden neben konvetionellen Baustählen auch ein thermomechanisch behandelter, ein hochzäher und ein hochfester Stahl verwendet. Eine Überprüfung des sicherheitstechnischen Konzepts des Eurocode 3 und der in ihm eingearbeiteten Verfahren nach Sanz und CEGB-R6 mit den gemessenen Ergebnissen aus bruchmechanischen Versuchsreihen ergab unterschiedliche Resultate. Während die R6-Methode eine zufriedenstellende Beurteilung des Bauteilverhaltens lieferte, wurden mit der SanzKorrelation und dem Eurocode 3 für die verwendeten Bauteilabmessungen in den meisten Fällen zu tiefe minimale Einsatztemperaturen ermittelt.

Zusätzliche Angaben

Autoren: MICHELS C, Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH, Düsseldorf (DE);HAGEDORN K, Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH, Düsseldorf (DE)
Bibliografische Referenz: EUR 16027 DE (1997) 134pp., FS, ECU 23.00
Verfügbarkeit: Available from the (2)
ISBN: ISBN 92-828-0226-4
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