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Die Wiederbelebung der Eingeborenensprache

Neuste Methoden und Werkzeuge wurden entwickelt, um aussterbende Sprachen zu dokumentieren und schließlich zu ihrer Wiederbelebung beizutragen.
Die Wiederbelebung der Eingeborenensprache
Australische Eingeborenensprachen sind vom Aussterben bedroht; daher ist ihre Erforschung und Dokumentation zurzeit von entscheidender Bedeutung. Das EU-finanzierte Projekt TAMEAL studierte diese Sprachen in Hinblick darauf, wie die vier wichtigsten grammatischen Kategorien zusammenhängen. Diese Kategorien decken Tempus/Aspekt (die Wahrnehmung des Sprechers über Ereignisse im Laufe der Zeit), Modalität und Evidentialität (eine Kategorie für die die Art der Hinweise für eine bestimmte Äußerung).

Neun australische und europäische Forscher bildeten das Konsortium. Zusammen waren sie bei der Entwicklung einer Reihe von beschreibenden, experimentellen, theoretischen und formalen Werkzeugen für die Untersuchung der oben genannten Kategorien in australischen eingeborenen Sprachen erfolgreich.

Wichtige Errungenschaften von TAMEAL umfassen die Veröffentlichung von zwei Themenschwerpunkten in internationalen Fachzeitschriften, die Schaffung von Gruppen zu theoretischen Konzepten, einer Datenbank von Videos und die Organisation von mehreren internationalen Workshops. Gemeindeübergreifende Forschungsmaßnahmen wurden ebenfalls durchgeführt.

Die Ergebnisse werden nützlich für die Sprachforschung, einschließlich der verwendeten sprachlichen Arbeit mit sozioökonomischen Auswirkungen wie Sprachwiederbelebung in Gebieten, in denen australische Sprachen noch gesprochen werden.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Eingeborenensprache, Sprachwiederbelebung, Zeit/Aspekt, Modalität, Evidentialität
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