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Auf dem Weg zu abfallfreien Ozeanen

Forscher entwickelten Wege, um Kunststoffabfälle und andere Abfälle in der Meeresumwelt zu reduzieren und die sozioökonomischen Vorteile unserer Meere und Ozeane zu erhöhen.
Auf dem Weg zu abfallfreien Ozeanen
Eine von Eurobarometer durchgeführte Umfrage in 2013 ergab, dass mehr als 90% der Befragten gegen Müll in unseren Ozeanen waren. Sie erwarteten auch mehr Initiativen, um Abfälle zu begrenzen und das Recycling zu erhöhen.

Das von der EU finanzierte Projekt CLEANSEA (Towards a clean, litter-free European marine environment through scientific evidence, innovative tools and good governance) befasste sich mit zahlreichen Sorgen im Rahmen der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MFSD).

CLEANSEA-Forscher analysierten die biologischen Auswirkungen und technischen Aspekte der maritimen Überwachung. Auf der Basis dieser Informationen wurde ein neuartiger mikroplastischer Probenehmer entworfen und durch Probenahme von Meeresabfällen auf dem Meeresboden getestet. Diese Proben wurden als Eintrag für plastische Fragmentierung und hydrodynamische Modellierungsstudien verwendet.

Ein weiterer Schwerpunkt des CLEANSEA-Projekts war es, die maritimen Gesetzgebungen und Maßnahmen zur Reduzierung der Abfälle zu informieren. Forscher beurteilten die Motoren für Meeresabfälle und entwickelten einen Überblick über die Hindernisse für einen guten Umweltzustand.

Sie untersuchten auch die sozioökonomischen Auswirkungen der Verringerung des Meeresabfalls und entwickeln jetzt eine Datenbank zum wirtschaftlichen Wert der marinen Ökosystem-Dienstleistungen.

CLEANSEA zielte darauf ab, Abfälle durch die Schaffung von nachhaltigeren Produktions- und Verbrauchsmustern zu reduzieren und die Recycling- und Abfallwirtschaft zu verbessern. Dies wird zur Lösung des Abfallproblems der Ozeane und damit zu einer gesünderen Umwelt beitragen.

Verwandte Informationen

Fachgebiete

Scientific Research

Schlüsselwörter

Ozeane, Abfall, Kunststoffabfälle, Meeresumwelt, Recycling
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