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FP6

EMMA — Ergebnis in Kürze

Project ID: 503192
Gefördert unter: FP6-AEROSPACE
Land: Deutschland

Neue Systeme zur Bewältigung des steigenden Flugverkehrsaufkommens

Es wurden neue und bessere Systeme entwickelt, um Flughäfen zu helfen, das für die nächsten Jahre erwartete deutlich verstärkte Aufkommen im Luftverkehr zu bewältigen. Das EMMA-Projekt stellte sicher, dass diese modernen Systeme in Europa problemlos eingeführt und in den bestehenden Flug- und Bodenbetrieb integriert werden können.
Neue Systeme zur Bewältigung des steigenden Flugverkehrsaufkommens
Das Luftverkehrssystem Europas spielt bei der Sicherstellung der Mobilität von Gütern und Menschen innerhalb der EU eine wichtige Rolle. In naher Zukunft steht es allerdings vor den Herausforderungen eines erhöhten Luftverkehrsaufkommens und schärferer Sicherheitsbedingungen bei reduzierten Ausgaben. Flughäfen wurden als potenzielle Engstellen für den Flugverkehr identifiziert. Dieses Problem kann durch die Verwendung moderner Systeme in Flugzeugen gelöst werden.

Das EMMA-Projekt untersuchte ein System, welches die Überwachung, Kontrolle, Streckenführung und Flugführung umfasst. Das Projekt unterteilte sich in zwei Phasen. Während der ersten Phase wurden die Überwachungs- und Alarmmaßnahmen in Flugzeugen verbessert. Die zweite Phase (EMMA2) konzentrierte sich auf die bordseitige Flugführungsunterstützung für Piloten und die Ablaufunterstützung für die Fluglotsen.

Der Forschungsgemeinschaft ist es gelungen Interessengruppen zusammenzubringen, um die problemlose Implementierung des "Advanced Surface Movement Guidance and Control Systems" (A-SMGCS) auf europäischen Flughäfen sicherzustellen. A-SMGCS ist ein integriertes Luft-Boden-System, welches im Mittelpunkt des Flugverkehrsmanagementsystems steht.

Testsysteme wurden auf drei Flughäfen installiert und erprobt: Prag, Toulouse und Mailand. Die langfristige Erprobung erfolgte mit einem betriebsfähigen A-SMGCS-System auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Alle drei erprobten A-SMGCS-Systeme wiesen Vorteile beim Betrieb auf und bildeten die Basis für das Folgeprojekt EMMA2. Während des EMMA-Projekts wurden zusätzliche und erweiterte Funktionen des A-SMGCS erprobt, welche die Änderungen in den Betriebsabläufen und eine Übertragung der Verantwortung vom Menschen auf die Technik widerspiegeln.

Die Projekte EMMA und EMMA2 halfen bei der Vereinfachung der europaweiten Einführung des A-SMGCS-Systems. Das neue System wird das Sicherheitsniveau auf Flughäfen erhöhen und die Effizienz und das Nutzungsvermögen des Flugverkehrs in Übereinstimmung mit europäischen und internationalen Normen erhöhen.

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