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Kommunikationsportale für Südafrika

Die Aussichten auf kombinierte Navigations- und Kommunikationsanwendungen in Südafrika könnten die Hoffnung auf eine Förderung des Wirtschaftswachstums im Land sowie in den angrenzenden Regionen beleben.
Kommunikationsportale für Südafrika
Satellitennavigations- und Kommunikationsanwendungen sind weltweit in vielen Bereichen des alltäglichen modernen Lebens relevant. Die Anforderungen an die Telekommunikation sind in Südafrika und den 14 Nachbarländern, welche die Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas (SADC) bilden, äußerst unterschiedlich. Stadtzentren unterscheiden sich deutlich von Regionen mit einer weniger stark entwickelten Telekommunikationsinfrastruktur.

Eine Erhöhung der Bekanntheit der Satellitennavigations- und Kommunikationsanwendungen in dieser Region ist ein erforderlicher Schritt für die Entwicklung der einzelnen Staaten. Ziel des Afsaga-Projekts war die Erforschung neuer Möglichkeiten der Navigationstechniken für Südafrika. Darüber hinaus wurden mehrere potenzielle Anwendungen vorgestellt, zudem erfolgte die Identifizierung von Hindernissen, die während ihrer Entwicklung eine Rolle spielen könnten.

Kurz nach Projektbeginn im August 2007 fand in Pretoria (Südafrika) ein Workshop statt. Mit diesem Workshop sollten die speziellen Anwendungen bekannt gemacht werden, die durch den European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS) und Galileo realisierbar sind. Besonderes Augenmerk lag auf Anwendungen, die in Kombination mit der Satellitentelekommunikation und der Satellitennavigation in den Ländern der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas arbeiten.

Als Ergebnis konnte eine Vielzahl von kombinierten Navigations- und Kommunikationsanwendungen vorgeschlagen werden. Bereiche, die hier abgedeckt wurden, waren die Unterstützung von Empfängern von Spenderorganen, die Verbesserung der touristischen Nutzung von Nationalparks und die Unterstützung der Sicherheit bei der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2010.

Hindernisse für diese Anwendungen konnten ebenfalls identifiziert werden. Insbesondere waren dies: die Regulierung, die Verfügbarkeit, das Fehlen von Wissen und Infrastruktur, die Kosten und die gemeinsame Datennutzung. Zur Beseitigung dieser Barrieren wurde ein vierstufiger Plan vorgeschlagen.

Wichtige regionale Akteure aus der Industrie, der zivilen Luftfahrt und der Regierung erkennen nun, wie Gemeinschaften in dieser Region durch kombinierte Navigations- und Kommunikationsanwendungen profitieren können.

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