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Satellitenüberwachung unterstützt umweltpolitische Entscheidungen in Afrika

Viele Entwicklungsländer stehen vor gravierenden Umweltproblemen, die sich durch satellitengestützte Überwachung (Earth observation, EO) und den daraus gewonnenen Daten lösen lassen könnten.
Satellitenüberwachung  unterstützt umweltpolitische Entscheidungen in Afrika
Das EU-finanzierte Projekt Vgt4Africa (Distribution of vegetation data in Africa through EUmetcast) liefert Daten über die Vegetationsdecke, die von Experten für Satellitenerkundung in Afrika ausgewertet werden und politischen Entscheidungsträgern vor Ort zur Entwicklung tragfähigerer Strategien zur Verfügung stehen. Nutzer sind u.a. alle afrikanischen Wetterdienste sowie regionale Umweltüberwachungsinstitute.

Das Telekommunikationssystem EUmetcast stellt allen afrikanischen Ländern frei zugängliche EO-Daten der Europäischen Organisation für den Betrieb von Wettersatelliten (Eumetsat) zur Verfügung. Das Projekt Vgt4Africa führte Weiterbildungsmaßnahmen für die EO-Experten bei der Nutzung der verschiedenen Produkte durch, um Kapazitäten zu schaffen, und unterstützte damit afrikanische Behörden bei der Umweltüberwachung und Berichterstattung. Die Bemühungen helfen den Ländern auch, ihre natürlichen Ressourcen in vernünftigem Rahmen auszuschöpfen.

Das Projekt Vgt4Africa leistete einen wesentlichen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, indem lokale Kapazitäten aufgebaut, Daten zugänglich gemacht und Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen wurden. Dies fördert nicht nur die wissenschaftliche Zusammenarbeit, sondern stärkt auch das gegenseitige Verständnis zwischen Europa und Afrika im Bemühen um den Schutz der Umwelt.

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