Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

Optimierung der Fördertechnik und des Lagerbetriebs

Automatisch gesteuerte Fahrzeuge werden in einer Vielzahl industrieller Anwendungen im Bereich der Fördertechnik eingesetzt. Ihre Vorteile liegen in der Fähigkeit, ohne direkte menschliche Steuerung zu funktionieren.
Optimierung der Fördertechnik und des Lagerbetriebs
Ein System automatisch gesteuerter Fahrzeuge (AGVS) basiert auf der Leistungsfähigkeit eines oder sogar mehrerer computergesteuerter fahrzeugbasierter Lastträger, die in der Regel durch Batterien betrieben werden. Das System ist im Hinblick auf die horizontale Fördertechnik effektiv und funktioniert auf dem ebenen Hallenboden oder auf gepflasterten Außenflächen. Ein Fahrer an Bord dieses Lastträgers ist nicht erforderlich, da die Fahrzeuge so programmiert werden, definierte navigierbare Pfade oder Bereiche abzudecken.

Das AGAVE-Projekt ("AGV Navigation System based on Flexible and Innovative UWB Positioning") arbeitete an der Entwicklung eines modernen Steuerungssystems für automatisch gesteuerte Fahrzeuge (AGV) basierend auf der Ultrabreitband-Technologie. Das EU-finanzierte Projekt konzentrierte sich auf die Erstellung eines Navigationssystems der nächsten Generation, welches den Gütertransport durch ein flexibles System des Materialtransports ermöglicht. Die Vision des Projekts war es, Beschränkungen der herkömmlichen Steuerungsmethodiken zu überwinden, einschließlich der Einschränkung, ein Fahrzeug ohne Vorhandensein einer Sichtlinie zu steuern.

Das Free-Range-System des AGAVE-Projekts ermöglicht die Erzielung einer umfangreichen Optimierung im Hinblick auf die abzufahrenden Routen. Es verfügt über ein integriertes System, welches sich problemlos an Änderungen in der Produktionsumgebung anpassen kann. Dies verbessert die allgemeine Qualität des Betriebs und reduziert die gesamte Vorlaufzeit.

Eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf AGV des Projekts war eine statistische Fehlerkorrektur und Techniken zur Datenfusion, welche es ermöglichen, mehrere Eingaben in das Betriebssystem des Fahrzeugs zu tätigen. Ein Vorteil hiervon ist unter anderem eine verlässliche Abschätzung der Position des AGV.

AGV sind als horizontale Transportmethode Fördertechnik vielversprechend, insbesondere im Rahmen von Anwendungen, die kontinuierliche und wiederholende Lieferanforderungen haben. AGV funktionieren in solchen Umgebungen hervorragend: Sie können mit konstanten Geschwindigkeiten und Operationszyklen betrieben werden.

Die Ergebnisse des AGAVE-Projekts zeigten, dass AGV nützlich für die elektronische Verteilung von Gütern und die Prozessautomatisierung sowie für Transportsysteme, welche flexibel ausgestaltet sein müssen, sind. Bei Letzteren können sich AGV an Änderungen anpassen, wenn Systemerweiterungen und Systemänderungen antizipiert werden. Andere horizontale Transportmethoden wie Einschienenbahnen oder Förderbänder können dies nicht.

Verwandte Informationen

Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben