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FP6

MM-TB — Ergebnis in Kürze

Project ID: 12187
Gefördert unter: FP6-LIFESCIHEALTH
Land: Italien

Vergleich von Hinweisen zu Parasiten und Wirt

Tuberkulose ist ein globales Problem der öffentlichen Gesundheit, mit einer Inzidenz, die jährlich um 2% steigt. Hinzu kommt auch der Anstieg von Resistenzen gegen multiple Arzneimittel, die sich vor allem in Osteuropa bemerkbar macht.
Vergleich von Hinweisen zu  Parasiten und Wirt
Zur Bekämpfung der Bedrohung durch Mycobacterium tuberculosis, sind neue Maßnahmen erforderlich und Tuberkulose-Patienten müssen effizienter behandelt werden. Das Projekt "Molecular markers of M. tuberculosis early interactions with host phagocytes" (MM-TB) zielt auf die Entwicklung und das Design neuer Marker für den Schutz vor Infektionen und auf die Identifizierung spezifischer molekularer Muster in der Mikrobe wie auch in den Wirtszellen.

Mithilfe vergleichender Genomik wird die Beziehung zwischen der Struktur und Funktion der Erbinformation (Genom) zwischen verschiedenen biologischen Organismen, ob Arten oder Stämme, untersucht. Dieses neue Feld macht schnelle Fortschritte und bietet Projekten wie MM-TB eine Chance zu entdecken, wie M. tuberculosis mit dem Immunsystem interagiert. Insbesondere glaubten Forscher, dass eine frühzeitige Wechselwirkungen zwischen M. tuberculosis und Host Fresszellen (Makrophagen (MfS) und dendritische Zellen (DCs)) wichtige sich, um eine protektive Immunantwort hervorzurufen, sowie um festzustellen, wie sich die Infektion äußern wird.

Die MM-TB-Mitglieder nutzten Microarrays, um die Genome des Wirts und des mikrobiellen Parasiten zum Zeitpunkt ihrer Wechselwirkung zu studieren. Die Studie belegte, dass die Erforschung der beiden Organismen auf diese Weise zu wertvollen Informationen über die Wechselwirkungen zwischen diesen beiden führt. Die Ergebnisse des Projekts ergaben ebenfalls wichtige Informationen zum besseren Verständnis der Funktionsweise der Immunantwort auf M. tuberculosis und wie dieses Mycobacterium in unterschiedlichen intrazellulären Umgebungen wirkt.

Weiterhin wurde ein IT-gestütztes Wissensmanagement-System eingerichtet, das eine neue zentralisierte europäische Ressource, komplett mit transkriptionellen-TB-Datenbanken bietet. Diese Datenbank wird sich beweisen können, wenn in weiteren Forschungsarbeiten nach neuen molekularen Markern und molekularen Ziele gesucht wird.

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