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FP6

TRIAS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 12534
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Deutschland

Mehr Nachhaltigkeit im Verkehrssektor bis 2050?

Viele neue Verkehrsstrategien förden Nachhaltigkeit sowie Energieeffizienz und berücksichtigen die Umwelt. Es ist wichtig, die Wirksamkeit und die Auswirkungen dieser Strategien zu bewerten, die Verkehr, Technologie und Energie integrieren sollen.
Mehr Nachhaltigkeit im Verkehrssektor bis 2050?
Das EU-geförderte Projekt Trias ("Sustainability impact assessment of strategies integrating transport, technology and energy scenarios") wurde eingerichtet, um Strategien zur Verringerung der Treibhausgasemissionen in den drei miteinander verknüpften Sektoren zu entwickeln und zu testen. Die Nachhaltigkeitsbewertung im Rahmen des Projekts berücksichtigte ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen und untersuchte den Lebenszyklus von Strategien sowie deren Auswirkungen.

Trias untersuchte außerdem die symbiotische Beziehung zwischen Energie- und Verkehrssektor und befasste sich mit der Herausforderung, wie Technologie in dem Bereich weiterentwickelt werden könnte (z.B. Einführung von Wasserstoff als Verkehrskraftstoff). Es betrachtete Fahrzeugtechnologien, Biokraftstoffe und Feedback-Lösungen zwischen den Bereichen Verkehr, Energie, Technik und Wirtschaft.

Das Projekt baute auch auf früheren EU-Initiativen auf und vereinigte vergangene Modelle mit raffinierten innovativen Theorien. Interessanterweise zeigten alle Nachhaltigkeitsszenarien einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft, auch wenn dieser in den meisten Fällen begrenzt war. Die besten Szenarien betrafen Wasserstoff als Kraftstoff, die Einführung von CO2-Grenzwerten und die Verringerung von Importen fossiler Energieträger.

Im Rahmen des Projekts wurde festgestellt, dass die Festlegung von Grenzwerten für CO2-Emissionen die Wirtschaft ankurbeln und die Umwelt schonen und möglicherweise auch eine ausgewogene Produktion von Biokraftstoffen einbeziehen würde. Hervorgehoben wurden auch die Bedeutung von Wasserstoff für eine Förderung des Wirtschaftswachstums und die Unterstützung von Umweltanliegen, vorausgesetzt, der Wasserstoff stammt aus erneuerbaren Quellen.

Trias forderte strenge CO2-Reduktionsziele bis 2050, ehrgeizige Maßnahmen in diese Richtung und die Berücksichtigung innovativer Batterietechnologien als zusätzliche Quelle umweltfreundlicher Energie. Wenn europäische Politiker die Ergebnisse des Projekts beherzigen, könnte der Verkehrssektor umweltfreundlicher, sauberer und schlanker werden.

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