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FP6

FOXY — Ergebnis in Kürze

Project ID: 19811
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Norwegen

Verbesserte Siliziumwerkstoffe für den Solarenergiebedarf

Solarenergie hat in den letzten Jahren als eine der technisch realisierbaren Alternativen - Stichwort erneuerbare Energien - zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Nachfrage nach derartigen Optionen steigt; zuverlässige und wirtschaftliche Alternativen zu den hohen langfristigen Kosten der derzeit zur Herstellung von Solarzellen eingesetzten Materialien sind in der Pipeline.
Verbesserte Siliziumwerkstoffe für den Solarenergiebedarf
Das FOXY-Projekt ("Development of solar-grade silicon feedstock for crystalline wafers and cells by purification and crystallisation") arbeitete unter der Annahme, dass siliziumwaferbasierte PV-Module in den nächsten zehn Jahren den Markt beherrschen werden, an der Unterstützung der europäischen Ziele für die Photovoltaikindustrie (PV). Zu den Zielen zählen die Reduzierung der Modulkosten, die Realisierung spezieller PV-Anlagen und das Reagieren auf den Marktbedarf an preiswertem und qualitativ hochwertigem Rohmaterial aus Silizium für Solarzellenanwendungen (SOG-Si).

Das EU-finanzierte Projekt hatte eine verbesserte Entwicklung und Optimierung von Abscheide-, Reinigungs- und Kristallisationsverfahrensschritten für metallurgisches SoG-Si-Rohmaterial sowie die Optimierung entsprechender Zell- und Modulprozesse zum Schwerpunkt. Das Konsortium setzte es sich zum Ziel, Vorgabekriterien für den Einsatz metallurgischen und elektronischen n-Typ-Siliziums als Rohstoff für SoG-Si-Ausgangsmaterial aufzustellen und die Technologie aus dem Labor bis hin zu industriellen Pilotversuchen weiterzubringen.

Es wurden vielseitig einsetzbare Abscheideverfahren für die SoG-Si-Herstellung auf direktem Wege und durch Abscheiden/Recycling von Abfällen aus der Waferherstellungsprozess entwickelt. Die experimentellen Arbeiten wurden durch die Charakterisierung von Proben und das Feedback zur gezielten Optimierung der Prozesse unterstützt. Die Resultate und Messungen in Bezug auf Eigenschaften wie zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit zeigen, dass das meiste in frühen Projektphasen entwickelte Material durchaus für Solarzellen geeignet ist.

Andere Projekterkenntnisse beziehen sich auf Arbeiten zu großflächigen Solarzellen, die einen gesteigerten Wirkungsgrad von mehr als 17% zu bieten hatten, sowie bahnbrechende Wirkungsgrade, die beim Siebdruckverfahren auf speziellen Materialien erreicht wurden.

Die Ergebnisse des Projekts sind bereits verbreitet worden und dienen als Ausgangspunkt für Diskussionen zu einem SoG-Si-Standard, nach dem über den Rahmen dieses Projektes hinaus gearbeitet werden könnte.

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