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FP6

ARMS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 16893
Gefördert unter: FP6-NMP
Land: Rumänien

Bessere Forschungszentren kommen der gesamten EU zugute

Forschungszentren in den neuen EU-Ländern haben viel zu bieten - und auch viel zu lernen. Eine EU-finanzierte Initiative wollte die Qualität eines solchen rumänischen Forschungszentrums erhöhen und wird damit zukünftigen Forschungen, Kooperationen und daraus resultierenden Ergebnissen einen Mehrwert verschaffen.
Bessere Forschungszentren kommen der gesamten EU zugute
Das ARMS-Projekt ("Strengthening of 'Carol Davila University of Medicine - Research centre on the pathology and treatment of the systemic rheumatic diseases' for a successful contribution to ERA") bemühte sich um eine höhere Qualität am Forschungszentrum für systemische rheumatische Erkrankungen RCRD (Research Centre on the Pathology and Treatment of Systemic Rheumatic Diseases) der Carol Davila Universität für Medizin und Pharmazie. Dadurch könnte es den ersten Platz in der rumänischen Medizinforschung einnehmen und sich als zuverlässiger Partner für EU-Forschungsgruppen etablieren. Ziel des Projekts war eine Forschungseinrichtung, die besser für die Teilnahme am Sechsten Rahmenprogramm (RP6) vorbereitet ist und die erfahrene Wissenschaftler aus Rumänien und darüber hinaus anziehen würde.

Das Mobilisierungsprogramm ARMS (Advanced Romanian Mobilisation Scheme) wurde eingerichtet, als Rumänien noch ein EU-Beitrittskandidat war.

Um sein Gesamtziel zu erreichen, deckte ARMS eine Reihe von Bereichen ab. Dazu gehörten die Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen außerhalb Rumäniens, die Verbesserung der Qualität des RCRD-Teams sowie die Modernisierung der wissenschaftlichen und technologischen Ausrüstung des Zentrums. Ein weiteres Ziel bestand darin, hochrangige Forscher zu gewinnen - dieses Ziel wurde durch die Anwerbung zweier solcher Wissenschaftler erreicht.

Die Forschungsaktivitäten wurden so konzipiert, dass aus neuen Hightech-Geräten und/oder den entsprechenden Komponenten der größtmögliche Nutzen gezogen wurde. Dazu gehörten ein Rasterkraftmikroskop, ein DEXA-Scanner (Dual-Energy X-ray absorptiometry) sowie Gefriergeräte und Computer. Besondere Anstrengungen wurden unternommen, um neu gewonnenes Wissen sowie Hightech-Akquisitionen mit ähnlichen rumänischen Einrichtungen zu teilen.

Verschiedene Aktivitäten zielten auf die Förderung eines höheren Frauenanteils in den oberen Etagen der Forschung, wobei alle neu eingestellten Wissenschaftler Frauen waren. Insgesamt wurden zehn der zwölf nationalen Forschungsprojekte, die von dem Team entwickelt wurden, von RCRD-Wissenschaftlerinnen koordiniert.

Spezielle Kurse und Tagungen boten ein Forum, wo die durchgeführten Arbeiten und erzielten Ergebnisse präsentiert und die Forschungseinrichtungen eingehenden jungen Wissenschaftlern vorgestellt werden konnten.

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