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Verlässlichere Sensoralarme entwickeln

Eine Fehlauslösung von Einbruchalarmen ist für Verbrechensverhütungsdienste und Eigentümer mit hohen Kosten verbunden. Um dies zu minimieren arbeitete ein EU-finanziertes Projekt mit Prototypentests an der Leistungsverbesserung von Bewegungsmeldern in solchen Umgebungen.
Verlässlichere Sensoralarme entwickeln
Im rasch wachsenden Markt für multisensorische Alarme entwickelt sich ein Bedarf an verlässlicheren, kostengünstigen Hochleistungsmikrowellenbewegungsmeldern. Damit diese weniger schnell reagieren, müssen die Frequenzen für Nahbereichssensoren und Sicherheitssysteme vereinheitlicht und von 10 GHz auf 24 GHz erhöht werden. Letztere sind heute jedoch zu groß und teuer für die Verwendung in solchen Anwendungen.

Das Projekt "The development of a novel integrated super high frequency (SHF) non contact detector for mobility detection and speed measurement" (Waveshift, Die Entwicklung eines neuen integrierten berührungsfreien Superhochfrequenz (SHF)- Detektors zur Bewegungsmeldung und Geschwindigkeitsmessung) hatte zum Ziel, eine universelle Mikrowellendetektoreinheit zu entwickeln, die die gegebene Frequenzharmonisierunganforderungen erfüllt. Auf diese Weise sollte Waveshift die Zahl der Fehlauslösungen von Alarmmeldungen reduzieren, die seitens der Alarmrückmeldedienste unnötige Zeit in Anspruch nehmen und Probleme für Opfer von Verbrechen verursachen.

Die Projektpartner arbeiteten zuerst an der Bestimmung der gewünschten Parameter für die Meldeeinheit für Nahbereichsbewegung und Bewegungsrichtung. Um eine vollständige Beschreibung eines wirtschaftlich rentablen Detektors zu erzielen, wurden verschiedene Wege zur Verbesserung der Meldegenauigkeit in verschiedenen Einstellungen erkundet. Es wurden Patchantennen konstruiert und erbaut. Des Weiteren wurde ein Prototyp für einen Strahlumschaltmechanismus konstruiert und getestet.

Die Projektaktivitäten führten auch zur Entwicklung einer rekonfigurierbaren Anntennengruppe, die während der Testphase positive Ergebnisse erbrachte und zum Einsatz in der Anwendung geeignet scheint. Andere Arbeiten konzentrierten sich auf verbesserte Thermoprototypen für verschiedene Fertigungstechniken.

Sobald die Arbeit an allen unabhängigen Detektorelementen abgeschlossen war, konzentrierten sich die Teammitglieder auf Integration und Tests. Sie bewerteten die Prototypen für verschiedene Bewegungs- und Richtungssensormodule. Die gesamten Bewegungs- und Richtungsdetektoren für Sicherheitsanwendungen und automatische Türöffner wurden anschließend zusammengefügt und einem Prototypentest unterzogen.

Fortschritte und Innovation in Bezug auf das Design und die Bausweise von Sensoren haben das Potenzial, den Markt, der die Bürger Europas schützen möchte, zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit in diesem kleinen Industriezweig auf dem Kontinent voranzutreiben.

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