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Weltraum-Drehscheibe geht an den Start

Es wurde eine Datenbank aufgebaut, die Informationen zur Kompetenz in Sachen Luft- und Raumfahrt in 13 EU-Ländern zum Inhalt hat. Die unzureichende Ausnutzung des Forschungspotenzials der neuen Mitgliedstaaten führt zu einer ineffizienten Nutzung der EU-Forschungsressourcen: ein Problem, auf das dieses Projekt abzielte.
Weltraum-Drehscheibe geht an den Start
Die mittel- und osteuropäische Länder verfügen über große Erfahrungen in der Luft- und Raumfahrtforschung. Viele von ihnen nahmen jahrzehntelang an internationalen Projekten mit Russland teil. Das Problem ist nun die Tatsache, dass man außerhalb dieser Länder nicht sehr viel über dieses Know-how weiß. So bilden trotz aller bisherigen Bemühungen die wissenschaftlichen Gemeinschaften der neuen EU-Mitgliedstaaten und die der "alten EU" immer noch zwei verschiedene Gruppen, die nicht gut zusammenarbeiten.

Ziel des EU-finanzierten Projekts START ("Stimulate aerospace research and technology in associate candidate countries") aus dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) war, diese Probleme anzugehen. Die erste Zielvorgabe betraf eine Protokollierung der Erfahrungen der Vergangenheit und des zukünftigen Potenzials der Luft- und Raumfahrtforschung in den neuen EU-Mitgliedstaaten und Kandidatenländern. Dazu gehörte die Sammlung, Sortierung, Darstellung und Verbreitung der verfügbaren Informationen.

Zum Konsortium zählten zehn Partner aus neun Ländern. Man führte eine Befragung auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt durch, die in der Erstellung einer nutzerfreundlichen, interaktiven und durchsuchbare Datenbank mündete. Sie bezieht jene Einzelforscher und Einrichtungen ein, die in den mittel- und osteuropäischen Ländern mit Luft- und Raumfahrt zu tun hatten und haben und im Besitz des entsprechenden Fachwissens sind.

Die START-Datenbank und die darin enthaltenen Informationen haben sich für die europäische Luft- und Raumfahrtgemeinschaft als sehr nützlich erwiesen. Sie trägt dazu bei, potentielle Partner und mögliche Bereiche der Zusammenarbeit für die Einreichung von Projektvorschlägen für das RP7 zu ermitteln. Die Datenbank ist überdies ein weiterer Schritt in Richtung einer erfolgreichen Integration der EU-Forschungsanstrengungen zur Unterstützung der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie angesichts des starken globalen Wettbewerbs.

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