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FP6

TRAIN-ALL — Ergebnis in Kürze

Project ID: 31517
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Griechenland

Neue Simulatoren fürs Fahrertraining

Eine EU-finanzierte Forschungsinitiative hat neue Simulatoren für verschiedene Fahrsituationen und Verkehrsmittel entwickelt. Das neue modulare System soll dazu beitragen, die Straßenverkehrssicherheit zu verbessern, und die Probe- und Eingewöhnungszeit für Auto- und Motorradfahranfänger im realen Alltagsverkehr reduzieren.
Neue Simulatoren fürs Fahrertraining
Das TRAIN-ALL-Projekt ("Integrated system for driver training and assessment using interactive education tools and new training curricula for all modes of road transport") entwickelte in Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschungsinstituten, Technologieunternehmen und Straßensicherheitsbehörden aus ganz Europa neue computergestützte Trainingssoftware und Prototypen für verschiedene Fahrzeugsimulatoren.

Bei Motorrädern und Lastwagen setzte das Projektteam auf existierende Simulatorkonzepte, während drei neue Prototypen auf Pkw-Fahrer zugeschnitten wurden. Die für Personenkraftwagen entwickelte Software beinhaltete Fahrsimulation, virtuelle Schulung, ADAS/IVICS-Simulation und erweiterte Realität.

Drei Simulatoren wurden speziell für die Ausbildung von Fahrern von Polizeiautos im Einsatz entwickelt. Diese beinhalten viele verschiedene Situationen und Trainingsanforderungen, wozu auch das Verhalten des Beifahrers, Gruppentrainung, dynamisches Szenariomanagement und adaptive Training gehören.

Zuletzt entwickelten die Forscher den Prototypen eines Mehrzweckfahrsimulators. Dieser Simulator, der an die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen anpassbar ist, soll dazu beitragen, die Betriebskosten der Fahrschulen zu reduzieren. Er basiert auf einer aufgerüsteten Version des Autosimulators, die an die unterschiedlichen Szenarien angepasst werden kann, ohne dass wesentliche technische Änderungen nötig wären. Hauptvorteil dieses Simulators ist, dass der Preis dieses Systems auch niedriger als die Alternativen sein sollte.

Das Team führte eine technische Prüfung der neuen Simulatormodule durch, um zu gewährleisten, dass diese gemäß den Vorgaben funktionieren. Sie stellten fest, dass die technische Prüfung einzelner Simulatorsysteme als Ganzes im Rahmen eines Selbstzertifizierungsprozesses durchgeführt werden kann.

Die Partner sind überzeugt, dass die während des 38 Monate laufenden Projekts gestarteten Innovationen beträchtliche Verbesserungen in Sachen Straßenverkehrssicherheit, Verringerung des Verkehrsvolumens, Trainingszeit und -kosten ermöglichen werden. Ein weiterer Vorteil wird das Lernen mit weniger Stress sein - und zwar sowohl für den Ausbilder als auch für die Fahrschüler.

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