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FP6

ALERT — Ergebnis in Kürze

Project ID: 31459
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV

Wie stellt man tadellose Schiffe nach Reparaturen sicher?

Reparaturen sollen für sicherere und seetüchtigere Tanker sorgen, können aber manchmal zu unvorhergesehenen strukturellen Problemen führen. Hier besteht Handlungsbedarf, damit Europas Tankerflotten in tadellosem Zustand sind.
Wie stellt man tadellose Schiffe nach Reparaturen sicher?
Aus der 1999 bei einem Sturm zerbrochenen Erika gelangten 10.000 Tonnen Schweröl in die Umwelt. Um eine solche Katastrophe in Zukunft zu vermeiden, hat die EU entsprechende Richtlinien erlassen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Schiffskatastrophen in europäischen Gewässern, wie beispielsweise im Jahr 2002 zum Untergang des Öltankers Prestige.

In zahlreichen Tankerunfällen könnten strukturelle Mängel eine wesentliche Rolle gespielt haben. Die Untersuchung nach der Prestige-Katastrophe machte deutlich, dass die Techniken zur Feststellung von Mängeln und Schwächen während und nach Wartungs- sowie Reparaturarbeiten verbessert und die negativen Auswirkungen von Reparaturen reduziert werden mussten.

Das EU-geförderte Projekt ALERT ("Assessment of life-cycle effect of repairs on tankers") sollte sich mit dieser Thematik befassen und eine gründliche Untersuchung der aktuellen Praktiken bei der Schiffsreparatur durchführen, außerdem sollten in Abstimmung mit der Industrie Verbesserungen der zugrunde liegenden Prozesse empfohlen werden.

Zu den im Rahmen von ALERT untersuchten Forschungs- und Entwicklungsbereichen gehörten Schiffsanierungspraktiken, die Zustandsüberwachung von Schiffen, reparaturbezogene Strukturbewertungsmethoden und das Life-Cycle-Management von Schiffen. Die erworbenen Erfahrungen und das Wissen wurden durch Publikationen, Präsentationen auf Konferenzen und über die Website des Projekts an Akteure aus Industrie und Wissenschaft sowie an die breite Öffentlichkeit weitergegeben.

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