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Unterstützung der Forschungsaktivitäten in den westlichen Balkanstaaten durch die EU

Die Unterstützung der EU soll dazu beitragen, dass die Forschungsaktivitäten in den westlichen Balkanstaaten denjenigen der benachbarten EU-Staaten angeglichen und so die Forschungskapazitäten der aufstrebenden Staaten verbessert werden.
Unterstützung der Forschungsaktivitäten in den westlichen Balkanstaaten durch die EU
Das EU-finanzierte Projekt "Intensifying ERA in Western Balkan countries" (ERA Westbalkan+) hatte die Erschließung des Europäischen Forschungsraums (EFR) in dieser Region zum Ziel. Es wurden Schulungen und Workshops für Interessensvertreter aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien durchgeführt, um sie besser in die europäische Forschungsgemeinschaft zu integrieren.

Diese Maßnahmen umfassten die Zusammenarbeit mit Forschungszentren in Griechenland, Österreich und Slowenien, sowie die Stärkung nationaler Kontaktstellen (NKS). Außerdem wurde ein Workshop zur Vorbereitung von Vorschlägen für EU-Projekte abgehalten.

Ein wesentlicher Erfolg des Projekts war die Organisation von Kennenlerntreffen in verschiedenen Ländern, um Forschern die Suche nach geeigneten Partnern zu ermöglichen. Für die Veranstaltungen wurde auch ein Online-Tool entwickelt. Ein weiterer Erfolg war die Stärkung der nationalen Kontaktstellen (NKS) in den westlichen Balkanstaaten durch die Implementierung einer neuen Software und eines Workshop im serbischen Belgrad. Das Thema des Workshops war die Vorbereitung von EU-Projektvorschlägen im Rahmen des Siebten Rahmenprogramms (RP7).

Das Projekt ERA Westbalkan+ unterstützte auch die Suche nach und Zusammenarbeit zwischen Partnern durch die Schaffung der West Balkan Research-Datenbank. Sie umfasst Universitäten, Einrichtungen für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Wissenschaftler aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, der Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien.

Eine Abschlusskonferenz zum Projekt fand 2008 in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina, statt. Auf dieser Konferenz tauschten die nationalen Kontaktstellen (NKS) auf internationaler Ebene die bewährtesten Methoden und Erfahrungen aus. So konnten alle Teilnehmer davon profitieren. Alle Projektergebnisse wurden in Veröffentlichungen und über die Projektwebsite publik gemacht. Dadurch wurden Forschung und Entwicklung in der Region wesentlich gestärkt und die Zusammenarbeit in vielen Bereichen verbessert.

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