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FP6

THINK AND ACT — Ergebnis in Kürze

Project ID: 28917
Gefördert unter: FP6-CITIZENS
Land: Italien

Forschungsergebnisse in die Politik übertragen

Es ist aus verschiedenen Gründen von großer Bedeutung, dass Forschungsergebnisse an die Politik weitergegeben und dort zur Politikgestaltung verwendet werden. Eine EU-finanzierte Initiative analysierte zusammenhängende Unstimmigkeiten aus der Sicht der Forscher und sprach Empfehlungen für eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Forschern und den Organen der Politikgestaltung innerhalb der EU aus.
Forschungsergebnisse in die Politik übertragen
Eine genaue Koordination der Forschungsergebnisse und der Politikentwicklung spielt für die Regulierung und die Anwendung von Forschung eine bedeutende Rolle. Ein Beispiel hierfür ist die Regelung der Stammzellenverwendung. Es ist dennoch wichtig, die neuesten Entwicklungen in der entsprechenden nationalen und internationalen Gesetzgebung (wie saubere Energie und Energieziele) einzubeziehen und Zuschüsse auf spezielle Bereiche von besonderem Interesse für jeden Mitgliedstaat zu konzentrieren.

Das Projekt "Think and act" (THINK AND ACT) wurde entwickelt, um die u. a. vom Vierten Rahmenprogramm (RP4), Fünften Rahmenprogramm (RP5) und Sechsten Rahmenprogramm (RP6) finanzierten Projekte zu bewerten. Dadurch sollte die Kommunikation zwischen den EU-finanzierten Forschungseinrichtungen für Sozial- und Geisteswissenschaften und den politischen Entscheidungsträgern der EU auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene verbessert werden.

Das Projekt THINK AND ACT brachte in zehn Tagen etwa 1.000 Teilnehmer in fünf Städten zusammen. Die Vorsitzenden der wissenschaftlichen Ausschüsse auf jeder der fünf Konferenzen verfassten jeweils ein Konferenzbewertungsdokument, das von den THINK AND ACT-Wissenschaftlern zusammengefasst wurde. Auf diese Weise konnten sie Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur Verbesserung der Koordination zwischen Forschern und Organen den Politikgestaltung liefern.

Basierend auf den Bewertungen der Wissenschaftler zeigte das Projekt u. a., dass sich die Rahmenprogramme der EU zwar als wertvoll für die transnationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Informationsaustausch erwiesen haben, sich die Prioritäten der Politik jedoch deutlich von denen der Wissenschaft unterscheiden.

Ergänzende Vergleiche der Forschungsergebnisse und politischen Richtlinien in anderen Bereichen als den Sozial- und Geisteswissenschaften wären hilfreich, um die Unstimmigkeiten zu verstehen und Richtlinien zur verbesserten Koordination der Forschungsergebnisse, und somit die Politikentwicklung für eine gesteigerte Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu fördern.

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