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FP6

NETSSAF — Ergebnis in Kürze

Project ID: 37099
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Deutschland

Afrikas Recht auf sauberes Wasser fördern

Fast zwei Drittel der Menschen in Subsahara-Afrika haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen, die eine saubere und sichere Wasserversorgung sicherstellen und so zu einer geringeren Verbreitung von bakteriellen Krankheiten beitragen würden. Damit würden die Millenniumentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDG) für 2015 im Bereich der Sanitären Anlagen verfehlt, da es keine signifikante Verbesserungen bei der Bereitstellung von sanitären Einrichtungen in Afrika südlich der Sahara gibt.
Afrikas Recht auf sauberes Wasser fördern
Das Projekt Netssaf ("Network for the development of sustainable approaches for large scale implementation of sanitation in Africa") wurde initiiert, um eine Zusammenarbeit zwischen den Akteuren aufzubauen und so Ansätze für eine nachhaltige Sanitärversorgung mithilfe kostengünstiger Technologien und einer Gemeinde-basierten Verwaltung zu identifizieren und umzusetzen.

Die Forscher konzentrierten sich auf westafrikanische Länder und identifizierten zuerst Siedlungen ohne Zugang zu sanitären Einrichtungen. Dann wählten sie auf Grundlage einer Vielzahl von Faktoren mehrere Orte für Fallstudien aus und beurteilten sieben Abwassersysteme zusammen mit nachhaltigen Alternativen. Die Forscher identifizierten in den Regionen potenzielle Anbieter für Sanitäranlagen und erstellten eine Datenbank für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Westafrika.

Am Ende des Projekts stand die Entwicklung eines Werkzeugs zur Unterstützung der Entscheidungsfindung im sanitären Bereich (Sanitation Management Support Tool). Darüber hinaus wurde ein Leitfaden erstellt, der den Beteiligten dabei helfen sollte, groß angelegte, nachhaltige Sanitärkonzepte zu unterschiedlichen Bedingungen in Westafrika umzusetzen. Die Anwendung der Netssaf-Projektergebnisse könnten Europa und Afrika dabei helfen, die Millenniumsentwicklungsziele für die globale Sanitärversorgung zu erreichen, und so das Leben von Millionen von Menschen in Westafrika zu verbessern, die bisher keinen Zugang zu sauberem Wasser haben.

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