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FP6

DOE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 36706
Gefördert unter: FP6-SOCIETY
Land: Belgien

Das Klima und das Damoklesschwert über der Arktis

Das Bewusstsein für die Klimakrise in der Arktis erhält die Betonung, die es verdient. Ein europäisches Projekt ist mit einer interaktiven Ausstellung durch Europa getourt, die die Bedeutung der Forschung zur Gefahr, die unseren Planeten bedroht, hervorhebt.
Das Klima und das Damoklesschwert über der Arktis
Die Auswirkungen des Klimawandels sind und werden auch weiterhin am deutlichsten in den polaren Regionen zu spüren sein. Die Folgen von Veränderungen in hydrologischen Zyklen, des Verlustes der Eisbedeckung und Strömungsgeschwindigkeiten von Meeresströmungen zu verstehen, ist nicht nur für Wissenschaftler sondern für die ganze Weltbevölkerung wichtig. Als Verbraucher ist die breite Öffentlichkeit für den monumentalen Anstieg von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen verantwortlich, die in gefährdeten Gebieten wie der Arktis verheerende Schäden anrichten.

Für die meisten Menschen stellt Damocles eine unmittelbare Gefahr dar und aus ökologischer Sicht stellt der menschliche Einfluss auf das Klima nicht nur in den Polarregionen sondern auch auf dem europäischen Kontinent eine große Bedrohung dar. Mit dem Ziel das öffentliche Bewusstsein für diese und andere Fragen zu sensibilisieren, erweitert das Projekt "Damocles over Europe" (DOE) den Rahmen des bestehenden Damocles IP-Projekts. Das laufende Projekts hatte integrierte Daten über das arktische Eis-Ozean-Atmosphäre-System gesammelt, um Vorhersagemodelle zu verbessern und ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen mit dem Klima zu erzielen.

Das DOE-Projekt zielte darauf ab, das Wissen über die Arktis zu erweitern sowie einige weit verbreitete irrige Meinungen über das Klima und diese empfindliche Region aus dem Weg zu räumen. Die daraus resultierende DOE-Wanderausstellung wurde von der Internationalen Polarstiftung (IPF) und Atelier Brückner, Museumdesigner aus Stuttgart, präsentiert und wurde an verschiedenen Orten in Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien und Luxemburg gezeigt.

Erweitert und mit einem neuen Format wurde die DOE-Ausstellung für ein internationales Publikum und jüngere Besucher entwickelt. Um das Ausmaß der Schäden, die die menschlichen Praktiken der arktischen Umwelt zugefügt haben, zu zeigen, stellte das Display den Kontrast zwischen den Bedingungen der Vergangenheit und der Gegenwart grafisch dar. Große Unterschiede wurden historisch mit einem Schwerpunkt auf der Arktis hervorgehoben. Dabei wurden Klima, Wissenschaft und Lebensformen in kontrastierenden warmen und kalten Perioden dargestellt. Links zu Diskussion betonten, wie das Klimasystem der Welt sich auf die Polargebiete auswirkt und weshalb es durch Forschung notwendig ist, den gesamten Prozess zu verstehen.

Insgesamt 270.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen, auf denen die Ausstellung gezeigt wurde. Die DOE-Ausstellung wird zweifellos als ein Modell für künftige Initiativen dienen, um das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zur globalen Erwärmung und ihre düsteren Auswirkungen zu schärfen. Für diejenigen, die die Ausstellung verpasst haben, ist die Arbeit der IPF auf der Website http://www.polarfoundation.org/ zu sehen.

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