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FP6

EUFOOD4LIFE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 43177
Gefördert unter: FP6-FOOD
Land: Belgien

"Food for Life" bringt europäischen Herstellern Vorteile

Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie vertritt das größte verarbeitende Gewerbe in der EU und hat eine wichtige Rolle in Europas Bestreben hin zur weltweit wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaft inne. In Folge der Globalisierung gerät dieser lebenswichtige Industriesektor allerdings immer mehr unter Druck.
"Food for Life" bringt europäischen Herstellern Vorteile
Das EUfood4life-Projekt war ein Europäische Technologieplattform (ETP) für den landwirtschaftlichen Verarbeitungs- und Nahrungsmittelsektor. Es ging unter der Schirmherrschaft der Vereinigung der Ernährungsindustrien der EU (Confederation of the Food and Drink Industries of the EU, CIAA) an den Start und folgte den in der Lissabon-Strategie festgelegten Prinzipien. Die Europäische Technologieplattform "Food for Life" sollte dazu beitragen, durch die Schaffung qualitativ hochwertiger und innovativer Produkte Europas führende Position auf den Weltmärkten zu konsolidieren.

Die von der EU finanziert Initiative förderte die Innovation und unterstützte die Interessengruppen darin, die größten Herausforderungen zu meistern, indem zu neuen Ansätzen ermutigt sowie Wissenstransfer und Wettbewerbsfähigkeit verbessert wurden. Die Interessengruppen, zu denen Verbraucher, mit der Lebensmittelindustrie verbundene Bereiche, Forscher, Regulierungsbehörden und Politiker gehörten, entwickelten eine Vision für das Jahr 2020. Ziel dieser Vorstellung von der Zukunft war es, neue Prozesse, Produkte und Instrumente bereitzustellen, die den Bedürfnissen und Erwartungen der Verbraucher entsprechen.

Die Projektpartner förderten die Innovation in der Nahrungskette, indem sie einen Ansatz verfolgten, der den Bedürfnissen der Lebensmittelunternehmen und sowohl der Hightech- als auch der kleinen und mittleren Lowtech-Unternehmen (KMU) nachkommt. Auf die Interessen der Beteiligten wurde in nationalen Konsultationen und über die Verbreitung der strategischen regionalen Agenda (Strategic Regional Agenda, SRA) und den Aktionsplan zur Umsetzung (Implementation Action Plan, IAP) eingegangen.

Nach ihrer Gründung baute die ETP "Food for Life" starke Verbindungen zu Industrie, Wissenschaft und Forschung auf. Dadurch konnten Ressourcen sowie nicht die Forschung betreffende Themen ausgemacht und priorisiert werden, die anzusprechen sind, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in der gesamten Nahrungskette zu fördern. Auf diese Weise konnte die Initiative den EU-Lebensmittel- und Getränkesektor in die Lage versetzen, die weltweite Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

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