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Die nächste Generation von Solaranlagen für Gebäude

Die Technologie zur gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Elektrizität aus dem Sonnenlicht hat nun ein ausreichendes Niveau erreicht und kann insbesondere den CO2-Fußabdruck von Gebäuden reduzieren.
Die nächste Generation von Solaranlagen für Gebäude
Auf der Suche nach Hauptenergiekonsumenten reicht ein Blick auf die Gebäude, in denen wir uns befinden, sowohl Wohnräume als auch Arbeitsplätze. Im Sinne einer nachhaltigeren Zukunft ist es zweckmäßig, die Energie möglichst in der nahen Umgebung zu produzieren. Erneuerbare Energiequellen (RES, Renewable Energy Sources) können hierbei einen positiven Einfluss haben.

Das EU-finanzierte Projekt "Development of an integrated solar system for buildings" (Multisolar) untersuchte die Möglichkeit, Solarzellen in die Strukturelemente von Gebäuden zu integrieren. Das Ziel hierbei war, nicht nur den elektrischen Bedarf, sondern auch den Bedarf an Warmwasser und Wärme abzudecken.

Die erste Herausforderung war, sicherzustellen, dass die montierten Systeme eine angemessene Größe haben, um den Energiebedarf des Gebäudes abzudecken. Aus diesem Grund mussten entsprechende Schätzungen des jährlichen Elektrizitäts-, Warmwasser- und Heizbedarfs ermittelt werden. Im Anschluss daran musste untersucht werden, inwieweit die Multisolar-Kollektoren diesen Bedarf decken können. Daher wurde eine spezielle Ausrüstung entwickelt, um die gleichzeitige Messung an verschiedenen Ausgängen zu ermöglichen.

Danach wurden verschiedene Gebäude für Fallstudien ausgewählt, an denen Multisolar-Kollektoren und -Sensoren montiert wurden. Die Analyse der so gesammelten Daten ermöglichte es dem Multisolar-Team, die Systemkomponenten zu definieren. Es sollte außerdem festgehalten werden, dass Architekten die Möglichkeit haben werden, die speziellen Solarzellen sowohl auf dem Dach als auch an der Fassade der Gebäude zu montieren.

Auch wenn Gebäude Energiefresser sind, besteht also Hoffnung, dass sie sich in recht naher Zukunft selbst versorgen werden können.

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