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Eine grünere Industrie für Russland

Zu den Bemühungen Russlands, seine Industrie zu modernisieren und grüner zu gestalten, zählte die Verwendung einer Lebenszyklusanalyse (LCA, Life-Cycle Analysis) zur Messung der Umweltverträglichkeit von Produktionsabläufen und den daraus hervorgehenden Produkten. Das EU-finanzierte Projekt Great Peter (benannt nach Peter dem Großen) trug dazu bei, Forscher, Staatsbedienstete und Industrieunternehmen in theoretischen und praktischen Aspekten des Umweltmanagements und der Folgenabschätzung zu schulen.
Eine grünere Industrie für Russland
Das Projekt Great Peter führte zahlreiche Initiativen durch, die erste davon war eine Reihe von Seminaren. Das erste befasste sich mit umweltfreundlichem Produktdesign und der Umweltverträglichkeitsprüfung von Verfahren und Produkten. Das zweite Seminar erklärte die LCA-Methodologie und untersuchte die Umweltbilanz der Produkte von drei Unternehmen mit Sitz in St. Petersburg. Auf die Veranschaulichung folgte eine Lesung über umweltfreundlichere Technologie für verbesserte nachhaltige Produktion.

Das Ziel der Initiative Great Peter war die Umsetzung der LCA-Methodologie in mindesten 10 Unternehmen in der Region um St. Petersburg, um die lokale Kapazität für LCA und umweltfreundliche Produktentwicklung zu fördern. Das Projekt zeigte erfolgreich Methoden zur Minimierung von Umweltemissionen und von Abfall bei der Produktion und durch nachhaltige Verwendung des Produkts.

Die Projektergebnisse wurden Interessenvertretern vorgelegt und die Ergebnisse wurden an andere Regionen weitergeleitet. Die Initiative legt eine solide Grundlage für eine umweltfreundlichere Industrieproduktion in der Region um St. Petersburg und trug dazu bei, diese nachhaltiger zu gestalten.

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