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FP6

IMAGE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 44227
Gefördert unter: FP6-POLICIES
Land: Niederlande

Eine nachhaltige Zukunft für die europäische Fischindustrie

Fischer mussten schmerzlich feststellen, dass unverantwortliches Fischen nicht nur die Umwelt schädigen, sondern auch ihre Lebensgrundlage beeinträchtigen kann. Eine aktuelle Untersuchung der Indikatoren soll vermeiden, dass in Zukunft noch mehr Fischbestände unwiederbringlich verloren gehen.
Eine nachhaltige Zukunft für die europäische Fischindustrie
Europa unternimmt derzeit wichtige Schritte, um die Politik in Bezug auf den Umweltschutz zu stärken. Im Hinblick auf die Fischerei wird dies durch einen Ökosystem-Ansatz für die Fischereiwirtschaft (EAFM, Ecosystem approach to fisheries management) umgesetzt, der den aktuellsten Beitrag zur Gemeinsamen Fischereipolitik (CFP, Common Fisheries Policy) darstellt.

Das Projekt "Indicators for fisheries management in Europe" (IMAGE) entwickelte eine Reihe von Indikatoren, um die Umsetzung von EAFM auf europäischer Ebene zu unterstützen. Die Finanzierung wurde zum Teil von der EU getragen.

Da für den Erfolg jeder Initiative die Einbindung von Interessengruppen entscheidend ist, war die Zusammenarbeit mit regionalen Beratungsgremien (RAC, Regional Advisory Councils) ein wichtiges Element von IMAGE. Die für die verschiedenen Regionen und Fischfangflotten eingerichteten RACs fungieren als wichtiges Bindeglied zwischen Regierung und Wirtschaft.

Für die IMAGE-Teilnehmer war es eine Herausforderung, die am besten geeigneten Indikatoren zu ermitteln. Es wurde deutlich, dass vorrangige GFP-Ziele weiterhin im Vordergrund stehen müssen. Obwohl die Bedingungen der Fischerei noch komplexer zusammenhängen, kann die Wissenschaft derzeit noch kein genaueres Modell liefern.

Außerdem wurde festgestellt, dass eine einzige, gesamteuropäische Auswahl der Indikatoren nicht unbedingt die Ideallösung darstellt. Rückmeldungen aus Fallstudien haben gezeigt, dass die Ungleichheiten zwischen Regionen, Arten der Fischerei, Sozialfaktoren usw. eher eine flexible denn standardisierte Methodik erfordern. Dabei sollte ein Kompromiss nicht als Misserfolg gewertet werden, denn das eigentliche Ziel besteht darin, sowohl Fisch und Lebensgrundlagen zu schützen.

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