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FP6

RESPONSE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 506462
Gefördert unter: FP6-CITIZENS
Land: Frankreich

Bessere Unternehmensstrategien für eine gesteigerte soziale Leistung

Eine europäische Initiative erforschte, wie die soziale Verantwortung von Unternehmen verbessert werden kann. Die Projektbemühungen versprechen große Vorteile für Interessenvertreter und die Gesellschaft im Allgemeinen.
Bessere Unternehmensstrategien für eine gesteigerte soziale Leistung
Das Projekt "Understanding and responding to societal demands on corporate responsibility" (Response) wurde ins Leben gerufen, um die gesellschaftlichen Anforderungen, die an von Geschäftsorganisationen getroffene Entscheidungen und Maßnahmen gestellt werden, aus unternehmensstrategischer Sicht zu untersuchen. Das EU-finanzierte Programm strebte die Beantwortung zweier Hauptfragen an: einerseits im Hinblick darauf, wie Unternehmen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft verstehen (die sogenannte soziale Verantwortung von Unternehmen (SVU)) und inwiefern sich dies von den Erwartungen der sozialen Akteure unterscheidet; und andererseits wie Unternehmen steigende gesellschaftliche Anforderungen (im Zusammenhang mit unternommenen Maßnahmen) und die große Kluft bewältigen können, die sich zwischen den gesellschaftlichen Erwartungen und dem, was Unternehmen tatsächlich beisteuern können, auftut.

Die insgesamt 427 Befragungen, an denen 19 Unternehmen aus zahlreichen Bereichen beteiligt waren, boten eine aufschlussreiche Grundlage für das weitere Vorgehen. Die Forscher verwirklichten ein komplexes Forschungsprotokoll, welches einen eintägigen Auftrag zur eingehenden Faktenermittlung beinhaltete. Eine Analyse der erfassten Daten ermöglichte bedeutende Erkenntnisse zu interessanten Themengebieten.

Die Projektmitglieder entdeckten eine große Kluft beim Verständnis von Managern und Interessenvertretern in Bezug auf die soziale Verantwortung eines Unternehmens, wobei die erste Gruppe eine konservativere Einstellung zur Verantwortung von Unternehmen aufweist. Die Interessenvertreter schienen die weitgefasste Idee eines ausgedehnten Unternehmens zu vertreten, welches Wert auf die Integrierung von Interessen anderer Interessenvertreter und der Gesellschaft im allgemeinen legt.

Die Ergebnisse weisen außerdem auf Folgendes hin: je größer die Kluft (die sogenannte fehlende kognitive Anpassung), desto niedriger die soziale Leistung. Dynamischere Industrien und Regionen wurden ebenso wie größerer Druck von externen Akteuren mit einer besseren Anpassung in Verbindung gebracht.

Es wurden entscheidende interne Faktoren, die den Grad der Anpassung beeinflussen sollen, analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen, die mit einer besseren Anpassung in Zusammenhang stehen, jene sind, die eine Differenzierungsstrategie einführen, welche durch ein innovationsgetriebenes Business Case und/oder durch die Priorisierung interner Veränderungsinitiativen motiviert ist.

Auf Grundlage der gewonnen Informationen und Erkenntnisse wurde das Hauptaugenmerk von Response auf verschiedene Punkte gesetzt, die Führungskräften und Managern dabei unterstützen, neue Möglichkeiten für die Steigerung der sozialen Leistung zu finden. Dank der Projektergebnisse konnte das Team die Aufmerksamkeit auf wesentliche Punkte für verschiedene Arten von Interessenvertreter lenken und wichtige Auswirkungen aufzeigen, welche von betreffenden politischen Institutionen eingehend zu berücksichtigen sind.

So können die Ergebnisse des Projekts Response Unternehmen, die ihre Leistung im Gebiet der SVU steigern wollen viel bieten und direkten und indirekten Verbrauchern und der allgemeinen Gesellschaft somit Nutzen bringen.

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