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FP6

SILENCE — Ergebnis in Kürze

Project ID: 516288
Gefördert unter: FP6-SUSTDEV
Land: Österreich

Die Geräuschemissionen des Stadtverkehrs reduzieren

Die Lärmreduzierung im Zusammenhang mit städtischem Straßen- und Schienenverkehrs verlangt einerseits nach lärmmindernden Technologien und andererseits nach Werkzeugen und Verfahren zur Unterstützung verwandter Ziele. Ein europäisches Projekt erzielte im Hinblick auf eine Verbesserung der Qualität des Stadtlebens in beiden Gebieten große Fortschritte.
Die Geräuschemissionen des Stadtverkehrs reduzieren
Das Projekt "Quieter surface transport" (Silence) wurde durch EU-Mittel bei der Entwicklung eines integrierten Systems von Verfahren und Technologien zur effizienten Kontrolle des Lärms durch Stadtverkehr unterstützt. Das integrierte System berücksichtigt städtische Behörden, den individuellen (Straßen-)Verkehr und Massentransport (Schiene und Straße) und widmet sich allen Aspekten des Verkehrslärms anhand eines ganzheitlichen Ansatzes.

Es wurden Stadtlärmszenarien sowie Wahrnehmung von Lärm und Belästigungen untersucht. Die Forschung zielte auch auf Verbesserungen der Geräusche von individuellen Straßen- und Schienenfahrzeugen, die Lärmminderung von Abrollgeräuschen und Oberflächen sowie geräuscharmen Straßenoberflächen und -konstruktionen ab. Weitere Schwerpunkte der Projektarbeit waren Verkehrsmanagement und Stadtplanung sowie die Schulung für zukünftige Nachfassaktionen und die Verwertung der Ergebnisse des Projekts Silence.

Die Hauptkategorien der in Betracht gezogenen Stadtverkehrsfahrzeuge waren Autos, Busse, Trambahnen, Züge, U-Bahnen und leichte Nutzfahrzeuge. Mithilfe eines dreigleisigen Ansatzes wurden Stadtlärmsituationen bewertet, Stadtlärmszenarien als Basis für die Projektarbeit definiert und verwandte lärmmindernde Prioritäten und das Potenzial zur Lärmminderung bestimmt. Aktivitäten im Zusammenhang mit FTE umfassten die Entwicklung von lärmmindernden Technologien und Werkzeugen, Methoden zur Lärmminderung und Politikentscheidungen.

Die Forscher untersuchten und simulierten Quellen von Schienenverkehrslärm, um zu bestimmen, welchen Einfluss neue Materialien und Bauweisen auf die Lärmminderung haben. Sie entwickelten und zeigten Lösungen zur Minderung der Geräuschemissionen von Straßenoberflächen/-konstruktionen und Schienen sowie Methoden, die vom Verkehrsmanagement und von Fahrerassistenzsystemen zur Lärmkontrolle eingesetzt werden können. Des Weiteren wurden städtische Aktionspläne und Entscheidungsunterstützungssysteme entwickelt, die Initiativen des Stadtrats und verwandte Ziele unterstützen können.

Eine Minderung der Geräuschemissionen des Straßen- und Schienenverkehrs in städtischen Bereichen bis hin zu 10 A-bewerteten Dezibels (dBA) kann durch die Umsetzung der kombinierten Ergebnisse von Silence erreicht werden. Dies ist ein gutes Vorzeichen zur Erweiterung der Metropolregionen und wachsenden Passagierzahlen und Güterverkehr.

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