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Noch näher an Australien heranrücken

Von soliden Beziehungen zwischen Australien und Europa auf den Gebieten Forschung, Wissenschaft und Technologie werden beide Seiten nur profitieren. Um dieses gewaltige Ziel zu erreichen, sind bereits jetzt von der Politik vorgegebene Richtlinien, ein akademischer Austausch sowie Netzwerke zur gemeinsamen Zusammenarbeit am Wirken.
Noch näher an Australien heranrücken
Australien mag für uns das ferne Land "Down Under" sein, aber sein starkes Forschungspotenzial und das reichhaltige Reservoir an Wissen aus einer anderen - nichteuropäischen - Perspektive bleiben zu oft ungenutzt. Die EU strebt den Aufbau eines vielversprechenden Austauschs zwischen den beiden Regionen an, um damit einen unschätzbaren Strom von Forschungsdaten und bestbewährten Praktiken in beide Richtungen auszulösen.

Mit dieser leistungsstarken Vision im Gepäck erarbeitete das von der EU finanzierte Projekt "Forum for European - Australian science and technology co-operation, Phase II" (FEAST) solide Mechanismen für eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontinenten. Das Projekt sorgte für bessere Beziehungen zwischen Wissenschaftlern, die Ermittlung von für die Zusammenarbeit geeigneten Bereichen, den Austausch bestbewährter Praktiken und die Förderung modernster Forschung, insbesondere im Gebiet Wissenschaft und Technik (W/T).

Zu diesen Mechanismen zählt ein Onlineportal für W/T-Zusammenarbeit, eine Internetdatenbank über Forschungsprojekte und Forscher sowie die Unterstützung für Forschungsnetze, welche die Zusammenarbeit verstärken sollen. Diese Bestrebungen wurden außerdem von einem Helpdesk-Service, der Möglichkeiten der Zusammenarbeit dokumentiert, dem Aufbau eines Netzwerks zwischen Industrie und Wissenschaft und der Organisation einer alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz begleitet, um die Entwicklung der Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Technik zu fördern.

FEAST verteilte überdies die Erkenntnisse zu Strategien im Bereich bestbewährte Praktiken über die relevanten Medien, um der Erfüllung der Projektziele näherzukommen, und beeinflusste die Politik zur Entwicklung internationaler Forschungs- und Innovationsvorhaben. Es ebnete den Weg für die Ausarbeitung der Zusammenarbeit sowie zur Bewertung von deren Auswirkungen auf die Qualität der Forschung.

Das Projekt resümiert, dass sich Australien in diesem Sinne in erheblichem Ausmaß mit Europa engagiert und die Politik bereits zur internationalen Zusammenarbeit ermutigt hat. Einen Beitrag zu diesem Erfolg leistete die bestehende Förderung der Zusammenarbeit mit Europa an australischen Universitäten, zusätzlich zur Startfinanzierung, die gemeinsame Initiativen bereitstand. Insgesamt gab es starke australische Beiträge zur Zusammenarbeit mit der EU, die hilfreich beim Aufbau hervorragender W/T-Brücken waren, welche zweifellos von synergistischem Nutzen für beide Seiten sein werden.

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