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Gedankenanstöße zum Thema Nahrungsmittel

Die Erfassung von Wissen zum Thema Lebensmittelwissenschaften aus verschiedenen EU-Projekten und die Veröffentlichung der Ergebnisse über verschiedene Medienkanäle wird innovative Fortschritte auf diesem wichtigen Gebiet anschieben.
Gedankenanstöße zum Thema Nahrungsmittel
Zwar wird in der EU ein Großteil der Forschung im Bereich Lebensmittelsicherheit und -qualität, insbesondere in der Biotechnologie, durchgeführt, jedoch können diese grundverschiedenen Untersuchungen nicht vereint und im vollen Umfang ausgenutzt werden. Das EU-finanzierte Projekt MREFS ("A multimedia repository on European food science: production, quality and safety") konnte nun dieses Problem überwinden, indem die Ergebnisse der neuesten Forschung über verschiedene Kanäle publik gemacht werden. Das Projekt förderte den Austausch zwischen Interessengruppen und Wissenschaftlern und ergab nachvollziehbares Wissen, mit dem im Rahmen verschiedener Initiativen problemlos die Akteure im Bildungswesen, die Medien und die Öffentlichkeit unterrichtet werden können.

Eine dieser Initiativen betraf eine Reihe von Schwerpunkttreffen, welche das Zusammenwirken von Bürgern und Wissenschaftlern verstärkten sowie die Bedürfnisse von Nichtregierungsorganisationen (NRO), Medien und Hochschulen einbezogen. Diese Veranstaltungen untersuchten außerdem Theorie und Praxis auf dem Gebiet der Kommunikation, insbesondere in Bezug auf die Übermittlung von Risikofragen.

Seit dem Start von MREFS wurde eine Projekt-Website eingerichtet, um Informationen zum Thema mit dem speziellen Schwerpunkt auf EU-Projekten im Zusammenhang mit Lebensmittelsicherheit und Risikofragen zur Verfügung zu stellen. Die Website diente als ein wichtiger Bezugspunkt für die Bemühungen um Nahrungsmittelqualität und -sicherheit.

Eine weitere wichtige Errungenschaft des Projekts war die enge Koordinierung zwischen Wissenschaftsclustern und EU-Projekten, deren Ziel die Produktion informativer Filme über Themen von Interesse für die Öffentlichkeit sowie die Hochschulen war. Zu diesen Themen zählten unter anderem Diabetes, Asthma, Metabolitenanalyse sowie gentechnisch veränderte Lebensmittel.

Das Projekt etablierte zu guter Letzt ein schnell reagierendes Netzwerk, um die Nutzergruppen des Projekts anzusprechen. Dies wurde mit Hilfe eines neuartigen internetgestützten Bildungsinstruments realisiert, das die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Lehrern und Schülern unterstützt.

Die positiven Auswirkungen des Projekts sind vielfältig. MREFS konnte auf effektive Weise die Kluft zwischen Wissenschaftlern und anderen Interessengruppen überbrücken sowie zur Ausbalancierung des Gleichgewichts zwischen Vorteilen und Risiken der neuer Nahrungsmittelprodukte beitragen. Es hat die Wettbewerbsfähigkeit Europas gestärkt, indem die Anwendungen der Biotechnologie auf dem Agrar- und Lebensmittelsektor gefördert wurden, und ein hervorragendes Repositorium zu Informationen über die Lebensmittelwissenschaften geschaffen wurde.

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