Forschungs- & Entwicklungsinformationsdienst der Gemeinschaft - CORDIS

FP6

CELLS INTO ORGANS — Ergebnis in Kürze

Project ID: 504468
Gefördert unter: FP6-LIFESCIHEALTH
Land: Niederlande

Erforschung entwicklungsbedingter Erkrankungen

Gezieltere Therapien sollen die unspezifischeren zytotoxischen Wirkstoffe ablösen und damit eine neue Ära in der Medizinforschung einleiten. Europäische Forscher führten Ressourcen und Expertise in einer fachübergreifenden Studie zu entwicklungsbedingten Erkrankungen zusammen.
Erforschung entwicklungsbedingter Erkrankungen
Für die Reparatur und Züchtung von Gewebe sind detaillierte Kenntnisse über komplexe biologische Prozesse und Stammzelldifferenzierung erforderlich. Auch entwicklungsbedingte Prozesse sind wichtig für das Verständnis lebensbedrohlicher oder anderweitig schwerer Erkrankungen, die im Embryonalstadium ihren Ursprung haben (Mesoderm).

Das EU-finanzierte Projekt CELLS INTO Organs (Functional genomics for development and disease of mesodermal organ systems) lieferte in diesem Zusammenhang neue diagnostische und therapeutische Ansätze.

Kombiniert wurden Methoden aus der Entwicklungsgenetik und Experimentalembryologie mit genomweiten Analysen. Auf dieser Basis entstand eine Technologieplattform, die eine Vielzahl von Daten zusammenführt. Mit Methoden aus der Genomik, Proteomik, Genomsequenzierung und Bildgebung sollten Gene identifiziert werden, die für die Entstehung eines spezifischen Organsystems zuständig sind.

Enthüllt wurden dabei die molekularen und zellulären Prozesse der embryonalen Spezifikation und Differenzierung mesodermaler Organe. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele für die Entwicklung zuständige Master-Gene in Tumoren reaktiviert sind und die Regulierung dieser Gene gestört ist.

Das Konsortium von CELLS INTO Organs veranlasste eine Reihe von Maßnahmen, um die Fachwelt über die Projektergebnisse zu informieren, die nun die Grundlage für weitere Forschungen über die Ursachen vieler Krankheiten bilden.

Verwandte Informationen

Folgen Sie uns auf: RSS Facebook Twitter YouTube Verwaltet vom Amt für Veröffentlichungen der EU Nach oben