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Herkömmlicher Wasserschutz erlebt ein Comeback

Eine gründliche Untersuchung des Wasserschutzes im Mittelmeerbecken vor Kurzem und eine Betrachtung der Geschichte könnten modernere Wasserschutzmethoden von heute inspirieren.
Herkömmlicher Wasserschutz erlebt ein Comeback
Es gibt zwar viele moderne Fortschritte, mit denen kostbares Wasser in den vorherigen Jahrzehnten geschützt werden konnte, jedoch liegt die Antwort in der Weisheit herkömmlicher Methoden und erprobter Philosophien. Das EU-finanzierte Projekt "Traditional water techniques: Cultural heritage for a sustainable future" (Shaduf) untersuchte klassische Wasserschutzmethoden im Mittelmeerraum. Mithilfe archäologischer und historischer Aufnahmen sowie aktueller Methoden zeigte das Projekt verschiedene Techniken und ursprüngliche Wasserschutzmethoden auf, die Abwasser wieder verwenden und Land effektiver bewässern.

Das endgültige Ziel des Projekts Shaduf war eine bessere Wasserwirtschaft und die Entwicklung nachhaltiger Methoden in diesem Bereich. Darüber hinaus sollte die Gesellschaft mithilfe herkömmlichen Wissens für Wasser- und Abwasserprobleme sensibilisiert werden. Um die Projektziele zu erreichen, wurden eine Datenbank über alle betroffenen Methoden erstellt und Wasserauffangtechniken in der Region aufgezeigt. Am wichtigsten war jedoch die Entwicklung von Methoden zum Erhalt und zur Wiederherstellung, mit denen diese Techniken wieder genutzt und ihre Vorzüge wieder eingeführt werden sollten.

Diese Anstrengung und andere langfristige Aktionen, die während des Projekts vorgeschlagen wurden, brachten die Mittelmeerregion und ihre wasserarmen Ressourcen einen Schritt näher in Richtung mehr verfügbares Wasser. Die Techniken, Datenbanken und künftigen Initiativen verbessern möglicherweise die Lebensgrundlage für zahlreiche Gemeinschaften.

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Fachgebiete

Scientific Research
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