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Weltweiter Kampf gegen Mykotoxinkontamination

Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben sich zusammengetan, um gegen Mykotoxinkontamination in Nahrungsmitteln anzugehen. Diese Zusammenarbeit besitzt das Potenzial, die aktuellen Diagnosemöglichkeiten und Eindämmungsmaßnahmen für Toxizitäten zu verbessern, die bei Kulturpflanzen durch Pilze hervorgerufen werden.
Weltweiter Kampf gegen Mykotoxinkontamination
Die Ansammlung von Mykotoxinen – Sekundärmetaboliten aus Pilzen – in Nahrungs- und Futtermitteln stellt eine große Gefahr für die Gesundheit dar. Beinahe ein Viertel der weltweiten Kulturpflanzenproduktion ruft wahrscheinlich beim Menschen durch Mykotoxine verursachte Toxizität hervor, was zu Defekten bei verschiedenen Organen führt.

Zu diesem Zweck hat die von der EU finanzierte Maßnahme zur gezielten Unterstützung "Integration of mycotoxin and toxigenic fungi research for food safety in global system" (MYCO-GLOBE) acht Partner auf dem Gebiet der Mykotoxine und toxigenen Pilze aus fünf Kontinenten zusammengebracht.

Das Projekt hatte die Aufgabe, Bereiche öffentlichen Interesses zu ermitteln und die Ergebnisse europäischer Forschungsarbeiten mit den wichtigsten internationalen Netzwerken auf dem Gebiet der Mykotoxine und toxigenen Pilze auszutauschen. Dadurch plante es die Umsetzung der Erkenntnisse eine Vielzahl europäischer Forschungsprojekte und die Unterstützung der Zusammenarbeit mit anderen Ländern.

Die Aktivitäten zur Wissensverbreitung sicherten die Kommunikation der Fortschritte auf dem Gebiet der Genomik, Biodiversität und neuer Technologien bei Detektionssystemen für Mykotoxine und toxigene Pilze. Diese könnten sich bei der Bekämpfung von Mykotoxinkontamination bei Kulturpflanzen als unerlässlich erweisen und sowohl der Landwirtschaft als auch der Nahrungsmittelindustrie Vorteile bringen.

Außerdem wurden Konferenzen, Workshops und kurze Mobilitätsstipendien organisiert, um den Austausch von Know-how, Erkenntnissen und Arbeitskräften zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu erleichtern. Diese Zusammenarbeit soll die zukünftige Kooperation und die Schaffung globaler Maßnahmen bei Diagnose und Umgang mit Mykotoxinkontamination in Nahrungsmitteln fördern.

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