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EU knüpft Verbindungen mit Argentinien

Die Bildung einer argentinischen Agentur zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen der EU und Argentinien im Bereich Wissenschaft und Technologie (WuT) soll die Wissensökonomie beider Regionen stärken.
EU knüpft Verbindungen mit Argentinien
Argentinien als achtgrößtes Land der Welt besitzt einen starken WuT-Sektor. Das EU-finanzierte Projekt ABEST/A-EU sollte wissenschaftlichen Kontakte zwischen Argentinien und Europa und vor allem die Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI) fördern, indem sich argentinische Forscher und Unternehmen an WTI-Programmen beteiligen.

Das Projekt förderte in Lateinamerika, insbesondere Brasilien, Chile und Mexiko, auch die Kontaktanbahnung mit anderen EU-Partnern, indem tragfähige Netzwerke aufgebaut und die Erweiterung des EFR vorangetrieben wurde. Vor allem stärkte ABEST/A-EU den Dialog, um neue Strategien zu formulieren, die die Zusammenarbeit zwischen Argentinien und den anderen beteiligten Ländern stimulieren. Weiterhin wurden Synergien und Komplementaritäten zwischen allen Technologieakteuren geschaffen und die Nutzung von Ressourcen in wichtigen Fachbereichen vereinheitlicht.

Da die EU der wichtigste Handelspartner Argentiniens ist, stärkte das Projekt neben den Handelsbeziehungen auch die Kooperation in vielen anderen Bereichen und baute hierfür auf dem seit 1999 bestehenden WuT-Assoziierungsabkommen auf.

Während die Beteiligung argentinischer Forscher und KMU (kleiner und mittlerer Unternehmen) an EU-Projekten anfänglich noch eher zurückhaltend war, soll ABEST/A-EU dem nun Abhilfe schaffen und die Beteiligung unter dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) beträchtlich erweitern. Damit eröffnen sich über den EFR vielfältige Möglichkeiten, die transatlantischen Beziehungen mit dem stark europäisch geprägten Argentinien zu stärken.

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