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FP6

FOODCOMM — Ergebnis in Kürze

Project ID: 6458
Gefördert unter: FP6-POLICIES
Land: Deutschland

Feinabstimmung in der europäischen Lebensmittelversorgungskette

Die aktuelle Funktionsweise der Nahrungskette in Europa steht im Widerspruch mit der Idee des freien Marktes und untergräbt die Wettbewerbsfähigkeit. Neue Richtlinien sind zur Lösung dieses Problems nötig.
Feinabstimmung in der europäischen Lebensmittelversorgungskette
Da sich die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU Regeln des freien Marktes zu Eigen macht, entstehen aus dieser Veränderung viele Chancen und Herausforderungen für Europas Nahrungskette und Lebensmittelsystem. Das EU-finanzierte Projekt "Key factors influencing economic relationships and communication in European food chains" (Foodcomm) untersuchte dieses Phänomen. Es untersuchte die Rolle von Interessensvertretern, analysierte Risiken und schlug Maßnahmen (z. B. verstärkte Zusammenarbeit unter Landwirten, Verarbeitern und Einzelhändlern) vor, um diese Veränderung zu unterstützen.

Das Projekt überprüfte Nahrungskettensysteme und befragte Interessensvertreter wie Landwirte oder Einzelhändler in mehreren EU-Ländern. Es bestimmte soziale, kulturelle und wirtschaftliche Probleme, die die Zusammenarbeit innerhalb der Nahrungsketten beeinflussen, und arbeitete einen theoretischen Rahmen für ihre Besserung aus. Die Ergebnisse dieser Umfragen und Studien führten zu länderspezifischen Empfehlungen für die Politikgestaltung und angemessenen Wirtschaftsratschlägen, die auf Verbesserungen in der wirtschaftlichen Beziehung innerhalb der Nahrungskette basieren.

Insbesondere betonten die Forschungsergebnisse die sozialen und ökonomischen Faktoren, die die Verbindungen in der europäischen Nahrungskette speziell in den Bereichen Landwirtschaft und Nahrungsmittel gestört haben. Die Ergebnisse haben auch die Bedeutung der Förderung starker Partnerschaften aufgezeigt, die für die Bildung neuer Lebensmittelversorgungsketten und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit auf einem zunehmend liberalisierten und globalisierten Marktplatz nötig sind.

Wenn diese Politikempfehlungen und bewährten Methoden angenommen werden, werden sie die Kommunikation an der Nahrungskette verbessern sowie Landwirte und Unternehmensmanager bei der Umsetzung nachhaltigerer Lebensmittelversorgungskettenmodelle unterstützen. Mittlerweile verbreitet die Website des Projekts relevante Ergebnisse, Berichte und Ressourcen an wichtige Interessensvertreter und Entscheidungsträger. Letztendlich wird die Lebensmittelversorgungskette in Europa diese Hindernisse überwinden, nachhaltigere Nahrungsmodelle unterstützen und die Wirtschaft der EU viele Vorzüge daraus ziehen.

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