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Nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung in Lateinamerika

Ein EU-finanziertes Projekt hat Empfehlungen für die Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in Lateinamerika erarbeitet. Im Fokus standen Wiederverwertung und Recycling.
Nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung in Lateinamerika
Buenos Aires (Argentinien) und Mexiko-Stadt (Mexiko) dienten als Fallstudien für das Projekt "Vital and viable services for natural resource management in Latin America" (VIVACE). Bestehende Technologien und Programme in diesen Regionen reichen nicht aus, um die rasch wachsenden städtischen Gebiete zu unterstützen. Es werden neue Instrumente und nachhaltige Lösungen für die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung und die Abfallwirtschaft benötigt, wobei der Schwerpunkt auf einer Nährstoff- und Energierückgewinnung liegt.

Eine wichtige Erkenntnis in Mexiko war, dass kleinere Projekte oft mit innovativen Lösungen vorangehen, während größere Programme dazu tendieren, traditionellen Ansätzen zu folgen. In beiden Ländern identifizierten und testeten Forscher auf der Suche nach möglichen Lösungen mehr als 20 Technologien.

Außerdem wurden Workshops mit dem Ziel abgehalten, zukünftige Szenarien für die Fallstudiengebiete zu entwickeln. Der nächste Schritt war die Durchführung von Machbarkeitsstudien zu verschiedenen Lösungen im Kontext dieser möglichen zukünftigen Situationen. Die Endergebnisse und Empfehlungen des VIVACE-Projekts sollen in zukünftige, auf die Umsetzung solcher Lösungen ausgerichtete Programme und Politiken einfließen.

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