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Mehr Mobilität und Karrierechancen für Wissenschaftler

Eine in Belgien abgehaltene Konferenz hat die Mobilität von Wissenschaftlern und die Karriereentwicklung unterstützt, indem Kernthemen untersucht und Empfehlungen für das Erreichen dieser Vision ausgesprochen wurden.
Mehr Mobilität und Karrierechancen für Wissenschaftler
Ein bedeutender Vorteil der EU besteht darin, dass ihre Wissenschaftler zwischen den Mitgliedsstaaten reisen und ohne Barrieren und Einschränkungen in verschiedenen Ländern arbeiten können. Dies ist wichtig für die Stärkung der Wissenswirtschaft Europas, bei der Innovationen und das Eröffnen neuer Karrierechancen für kompetente Wissenschaftler unterstützt werden. Vor diesem Hintergrund hat das EU-finanzierte Projekt "Conference on the careers and mobility of researchers" (CAMORE) in Brüssel, Belgien, 2010 eine Veranstaltung durchgeführt, um die Mobilität von Wissenschaftlern zu fördern und neue Horizonte für europäische Wissenschaftler zu eröffnen.

Das zweitägige Ereignis zog über 350 Teilnehmer an; über 50 Sprecher präsentierten ihre Forschungsarbeiten und stellten ihre bewährten Vorgehensweisen vor. Hierbei wurden viele Geschäftsbereiche im öffentlichen und privaten Bereich abgedeckt, wobei der Schwerpunkt vor allem auf Forschungskarrieren im Bereich Wissenschaft und Innovation lag. Die Konferenz untersuchte insbesondere Karriere- und Mobilitätsindikatoren, um den Fortschritt, die Arbeitsbedingungen, die Rekrutierung, das ausgewogene Verhältnis von Männern und Frauen, Pensionen und die Rolle kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Mobilität zu messen.

CAMORE untersuchte auch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen bei der Forschungsausbildung, Karriereentwicklung und dem Wissensaustausch sowie der Politikgestaltung in diesem Bereich und dem Schutz geistiger Eigentumsrechte. Ein weiteres wichtiges Konferenzziel bestand darin, Transparenz bei der Rekrutierung zu fördern und Stellenangebote in größerem Rahmen zu veröffentlichen, um die für diesen Zweck geschaffene vorhandene EURAXESS-Website der EU zu stärken.

Die Veranstaltung endete mit Empfehlungen und Zukunftsplänen zur Förderung der Mobilität von Wissenschaftlern, nicht nur innerhalb Europas, sondern auch in anderen Regionen der Welt. Der europäische Forschungsraum hat von diesem Bestreben bereits profitiert, welchem in anderen Städten bereits nachgeeifert wurde. Je mehr Wissenschaftler in der EU zusammenkommen und Wissen austauschen, umso mehr profitiert Europa von einer stärkeren Wissenswirtschaft durch verbesserte Innovation.

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