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FP7

PLACES — Ergebnis in Kürze

Project ID: 244449
Gefördert unter: FP7-SIS
Land: Belgien

Strategische Vision für Europas Städte der Wissenschaftskultur

Eine EU-Initiative vereinte lokale Behörden, Forschungsinstitute und Wissenschaftskommunikationsinstitutionen, um ein Netzwerk zu erschaffen, das Wissenschaftskultur in die Gesellschaft einbringt und Strategien für die Wissenschaftskommunikation entwickelt.
Strategische Vision für Europas Städte der Wissenschaftskultur
Wissenschaftskultur und die Integration sämtlicher gesellschaftlichen Akteure in Innovations- und Forschungsprozesse ist eine Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung moderner Gesellschaften.

Das EU-finanzierte Projekt PLACES (Platform of local authorities and cities engaged in science) verbesserte dieses Handlungsfeld durch die Erschaffung permanenter Arbeitsbeziehungen zwischen politischen Entscheidungsträgern, Forschern, Wissenschaftskommunikatoren und Bürgern sowie die Entwicklung lokaler Aktionspläne im Zusammenhang mit wissenschaftlichen oder technischen Problemen. Eine offene Internetplattform unterstützte dieses Netzwerk.

Das Projekt bezog Teilnehmer aus mehr als 60 Städten und 23 Ländern Europas ein. Über 290 Museen, Wissenschaftszentren, Wissenschaftsfestivals, Hochschulen, Kommunen, regionale Entwicklungsagenturen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen arbeiteten mit den jeweiligen Administratoren der lokalen Behörden, politischen Entscheidungsträgern, Forschungseinrichtungen und Bürgervereinigungen zusammen. Diese auf lokaler Ebene in Städtepartnerschaften organisierten Akteure konzipierten und implementierten lokale Aktionspläne und entwickelten eine Reihe von innovativen Pilotinitiativen. Hier wurden Beispiele für bestmögliche Verfahren und strategische Visionen ausgearbeitet, welche die zukünftige Politikentwicklung der Wissenschaftskommunikation für über 50 Städte betreffen. Ein internationales Team aus 23 Fachleuten entwickelt ein Toolkit zur Evaluierung und Bewertung der Auswirkungen derartiger Initiativen auf institutioneller, regionaler und nationaler Ebene.

Die teilnehmenden europäischen Regionen förderten die Vernetzung zwischen lokalen und regionalen Interessengruppen und regten diese im Rahmen von 18 Workshops zur Entwicklung von Strategien für die Kommunikation in Wissenschaft und Technik an. Vier internationale Konferenzen lockten Wissenschaftskommunikatoren und politische Entscheidungsträger aus mehr als 60 Städten an, um die potenzielle Kooperation zu diskutieren. Resultat waren Weiterbildung und Unterstützung durch Wissenschaftskommunikatoren für Administratoren lokaler und regionaler Behörden.

Zusätzlich kamen die im Verlauf des Projekts in Gang gebrachten Pilotaktivitäten, thematischen Arbeitsgruppen und Folgenabschätzungen in der offenen Projektplattform zum Einsatz. Diese wird derzeit als ein Weiterverbreitungsinstrument genutzt und stellt Datenbanken sowie Ressourcen für die Vernetzung bereit.

Das Projekt erstellte Erhebungen und Berichte, die beschreiben, wie lokale Akteure und Wissenschaft in den verschiedenen Städten zusammenwirken. Diese Schlüsseldokumente bilden Empfehlungen für den Aufbau von politischen Strategien für eine wirkungsvolle Wissenschaftskommunikation in europäischen Städten.

Mit der Ermächtigung von Wissenschaftskommunikatoren, Entscheidungsträgern und Bürger gleichermaßen vermittelte PLACES das gegenseitige Verständnis, das konkrete politische Antworten auf wissenschaftsbezogene Probleme unterstützt.PLACES wurde von Ecsite koordiniert; weitere führende Partner waren Eusea, ERRIN und UPF-OCC.

Verwandte Informationen

Schlüsselwörter

Wissenschaftskultur, lokale Behörden, wissenschaftliche Forschung, Wissenschaftskommunikation
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