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Europäisches Wasser-Wissensportal

EU-Forscher verbessern die Kommunikation zwischen Politik, Forschung und Industrie in Bezug auf Wasser. Eine bessere Aufnahme von Forschungsergebnissen lässt Wirtschaft und Sozialwesen wachsen.
Europäisches Wasser-Wissensportal
Das Wasserinformationssystem für Europa (WISE) begann vor fast zehn Jahren als Initiative zur Modernisierung der Sammlung und Verbreitung von Informationen zur Wasserpolitik in Europa. Frühere Rahmenprogramme haben WISE um ein Web-Portal WISE-RTD ergänzt, das Forschungsergebnisse in die europäischen Wasserpolitik.

Das EU-finanzierte Projekt "Science, technology and policy interfacing using WISE-RTD" (STEP-WISE) vervollständigte das WISE-RTD-Portal mit relevanten Europa-Richtlinien und aktuellen Forschungsprojekten im Wassersektor.

Neben der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die bereits im Wasser-Wissensportal enthalten ist, wurden neun weitere EU-Richtlinien mit Bezug auf Wasser ausgewählt und ihre politischen Aufgaben extrahiert. Bereits in der WISE-RTD-Datenbank enthaltene Projekte wurden mit Blick auf ihre potenzielle Unterstützung für neue Richtlinien untersucht. Aktuelle Projekte wurden neu hinzugefügt. Um die Einführung der EU-Wasserforschung in den Vereinigten Staaten zu erleichtern, wurde auch der US Clean Water Act als Benutzereingabe aufgenommen. Zusammenfassungen von Forschungsprojekten und -ergebnissen, in einfaches Englisch übersetzt, werden mit relevanten Richtlinien verknüpft.

Die Ergebnisse des STEP-WISE-Projekts werden den Zugriff auf EU-Forschungsergebnisse für politische Entscheidungsträger, Forscher und Industrie verbessern und damit Wirtschaft und Sozialwesen fördern. Durch den Abbau von Hindernissen für die Verbreitung wasserbezogener FTE-Ergebnisse hat das Projekt den Zugang zu wissenschaftlichem Wissen verbessert. Um die Kommunikation verschiedener Interessengruppen zu erleichtern, wurde ein E-Learning-Tool in das WISE-RTD-Webportal integriert. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der Sichtweisen anderer Akteure.

Aus der Projekt-Abschlusskonferenz ging u. a. die Empfehlungen hervor, dass zukünftige europäische Forschungsprojekte eine professionelle Kommunikationsstrategie benötigen. Darüber hinaus sollen Projektteams ihre Ergebnisse auch nach Projektabschluss online verfügbar halten und angeben, inwiefern diese für Europa relevant sind.

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