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Förderung der nachhaltigen Nutzung regionaler Biomasseressourcen

Fünf ländliche Regionen mit umfangreichen Biomasseressourcen intensivierten ihre Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und Innovation und steigerten die Wettbewerbsfähigkeit von Biomasseunternehmen. Das Projekt stärkte die regionalen Biomasseforschungs- und Innovationskapazitäten und Kompetenzen und regte zu Investitionen in die Nutzung von Energie aus Biomasse an.
Förderung der nachhaltigen Nutzung regionaler Biomasseressourcen
In fünf ländlichen Regionen Europas sind umfangreiche Biomasse-Ressourcen vorhanden, wie Wälder, landwirtschaftliche Produkte oder Nebenprodukte aus der Landwirtschaft, der Industrie, Siedlungsabfälle und Forstwirtschaft. Solche Ressourcen haben das Potenzial, den Regionen sozioökonomisch zugute zu kommen und unterstützen die europäische Klimapolitik und die Ziele für die Verringerung der Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger. Allerdings benötigen verwandte Branchen erhebliche wissenschaftliche und kaufmännische Beiträge, um diese Ressourcen wirtschaftlich, nachhaltig und effizient zu nutzen. Das EU-geförderte Projekt BIOCLUS konzentrierte sich auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum in Zentral-Finnland, West-Mazedonien (Griechenland), Wielkopolska (Polen), in der Slowakei und in Navarra (Spanien).

Das Projekt förderte die Zusammenarbeit zwischen regionalen forschungsorientierten Clustern und die Stärkung der regionalen Forschungskapazitäten. Die Cluster fokussierten sich auf Forschungsaktivitäten zur Unterstützung der nachhaltigen Nutzung von regionaler Biomasse und entwickelten innovationsbezogene Aktivitäten durch Mentoring der Partnerregionen. Um diese Ziele zu erreichen, stellten die Cluster strategische Forschungsagenden (SFA) während des ersten Berichtszeitraums des Projekts auf. Diese stützten sich auf die Analysen zur Verwendung regionaler Biomasse, des Biomassepotenzials und der Geschäftsmöglichkeiten. Die SFA wurden durch gemeinsame Aktionspläne unterstützt, die wesentliche Aktivitäten für die Erreichung der strategischen Ziele bis 2015 und der langfristigeren spezifizierten. Die SFA, die regionalen und gegenseitigen JAP und Analysen über die Projektseite veröffentlicht und verbreitet.

BIOCLUS war in vielerlei Hinsicht erfolgreich. Die regionalen forschungsorientierten Cluster waren mit den Leistungen zufrieden und die Projektpartner halten an ihrem Engagement fest. Das Projekt hat die regionalen Kapazitäten und Kompetenzen vor allem im Bereich der erneuerbaren Wärme- und Kältetechnik gestärkt. Es führte auch zu einer weiteren F&E-Zusammenarbeit zwischen den Clustern. BIOCLUS verbesserte das forschungsbezogene Innovationsmanagement durch gegenseitiges Lernen auf Organisations-, regionaler, nationaler und EU-Ebene.

Das Projekt hatte einige sehr konkrete Errungenschaften. Zum Beispiel, ermutigte es zur Investition in eine neue Bioenergieanlage in der Slowakei und unterstützte den Prozess für die Einbeziehung von Biomasse als Energiequelle in den Energieplan für Navarra. BIOCLUS bot auch eine Plattform für den Wissenstransfer zum Thema Artischocken von West-Mazedonien in die Region Wielkopolska, was zu praktischen Versuchen in der Artischockenproduktion führte. Zentralfinnland gewann Know-how zum Thema Dörren aus Navarra und teilte Wissen und Erfahrungen zu Biomasseverbrennungstechnologien mit den Projektpartnern.

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