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Bessere Geschäfte über vernetzte Kleinunternehmen

Ein EU-finanziertes Projekt hat neue Praktiken der Zusammenarbeit auf den Weg gebracht, um die Geschäftsbeziehungen (Business-to-Business) unter kleinen Unternehmen über verschiedene Industriesektoren hinweg zu verbessern. Die Arbeit konzentrierte sich auf die Bereitstellung leicht zugänglicher hochtechnisierter Dienstleistungen, welche den Aufbau von Gemeinschaften sowie Netzwerkbildung und -betrieb ermöglichen.
Bessere Geschäfte über vernetzte Kleinunternehmen
Die globale Wirtschaftskrise spielt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Beobachtungsstellen europäischer KMU-Verbände/Gruppierungen haben unter Hinweis darauf, dass etwa 40 % dieser Unternehmen vor krisenbedingten Schließung oder großen betrieblichen Veränderungen, diesbezügliche Bedenken geäußert.

Das Projekt 'Empowering business ecosystems of small service enterprises to face the economic crisis'" (EBEST) unterstützt KMU dabei, anderen Unternehmen Dienstleistungen anzubieten. Beispiele für KMU dieser Art finden sich üblicherweise in im Textil-, Bau-, Maschinenbau-, Informations- und Kommunikationstechnologie- (IKT) und Mediensektor. Die hochwertigen Aktivitäten der angezielten Dienstleistungsunternehmen werden in Zwischenphasen der Wertschöpfungskette und/oder in Reparatur- und Wartungsphasen durchgeführt.

Die EBEST-Mitglieder wollen die Einführung neuer Praktiken der Zusammenarbeit für jedes Unternehmensökosystem und über die Ökosystemgrenzen hinaus entwickeln, erproben und fördern. Ihr Konzept stützte sich auf die Nutzung geteilten Wissens, ein vereinbartes Regelwerk und Verhaltenskodizes sowie etliche IKT-Werkzeuge zur Unterstützung von KMU-Netzwerken. Die Instrumente helfen ihnen, als effiziente einheitliche Organisation zu handeln und die täglichen Operationen bezüglich der Ausführung von Kundenanfragen und -aufträgen besser auszuführen.

Die Projektanstrengungen mit zwei Gruppen von Zielen (erstens betriebliche und zweitens grundlegende) konzentrierten sich auf Innovationen in zwei Hauptbereichen: Modelle der Zusammenarbeit und Instrumente zur Zusammenarbeit. Der Arbeitsplan wurde in thematische Arbeitspakete aufgegliedert: Validierung der EBEST-Vision, Gestaltung und Entwicklung organisatorischer und technologischer Komponenten sowie deren Einbeziehung in das Organisationsmodell und die Softwareplattform. Die vierte Stufe umfasste eine Validierungsmaßnahme in realer Umgebung für die EBEST-Lösung zwecks endgültiger Verfeinerung. Als der beste Weg zur leichteren Übernahme und Anwendung der Neuerungen in den Unternehmens-Ökosystemen wurde eine intensive Phase der Demonstration ermittelt.

Man führte in Belgien und Spanien Pilotversuche durch, um eine Ecosystem-Shaping-Komponente zu erproben. Die Experimente zum Collaboration-Portal der Plattform fanden in Griechenland und Ungarn, die zur Operational-Platform in Italien und der Slowakei statt.

EBEST gelang es, seine besondere Ziele zu erreichen, wobei die Resultate dieser und weiterer Experimente eine Reihe von Vorteilen und Chancen zur Realisierung des Gesamtziels des Projekts aufzeigen. Insgesamt profitieren KMU-Verbände/Gruppen, Unternehmen mit führenden etablierten Lieferketten, Interessengruppen des IKT- und Geschäftssektors sowie politische Institutionen von den Projektergebnissen, da die EBEST-Lösung eingesetzt können, um die Vernetzung zwischen den KMU zu fördern.

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