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FP7

FEED — Ergebnis in Kürze

Project ID: 222747
Gefördert unter: FP7-INCO

Vom Erfolg der australisch-europäischen Zusammenarbeit zehren

Ein Erweiterungsprojekt zur langfristigen Zusammenarbeit zwischen Australien und Europa hat die Möglichkeiten zur Kooperation maximiert. Erreicht wurde das durch ein EU-finanziertes Projekt, das evidenzbasierte Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Kollaboration gab.
Vom Erfolg der australisch-europäischen Zusammenarbeit zehren
Das Forum für die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen Europa und Australien (Forum for European–Australian Science and Technology cooperation, FEAST) ist eine Initiative für Zusammenarbeit, die teilweise von der EU finanziert wird und seit 2002 läuft. Es hat seine Basis an der Australian National University (ANU) und begünstigt die effektive Forschungskooperation zwischen Australien und Europa im Interesse der gesamten australischen Forschungsgemeinschaft.

Im Mai 2008 startete das EU-finanzierte Projekt "FEAST extension, enhancement and demonstration project" (FEED) zur Ausweitung der Rolle des FEAST. Damit begann eine wichtige neue Phase für das FEAST, dessen Aufgabe die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Australien und Europa auf dem Wege evidenzbasierter Antworten auf bestimmte Schlüsselfragen hinsichtlich der Zusammenarbeit war. Das Gesamtziel des Projekts bestand in der Maximierung der Wahrscheinlichkeit, dass potenzielle Chancen zur Zusammenarbeit mit Europa effektiv ausgenutzt werden. Während der Projektlaufzeit lieferte FEED zahlreiche Innovationen in Bezug auf die Art und Weise, wie das FEAST seine Rolle erfüllt.

Die Partner unternahmen bibliografische Studien, heben Bereiche der Gelegenheit zur internationalen Zusammenarbeit hervor und entwickeln Werkzeuge für politische Entscheidungsträger. Diese Untersuchungen, welche das wichtigste Ergebnis des Projekts sind, resultierten in drei Diskussionspapieren, die Australiens Wachstum und Kooperation im Forschungsbereich bewerten.

Man führte Umfragen auf Basis von Berichten durch, um die Hauptmotivatoren der internationalen Zusammenarbeit zu überprüfen und dabei die wirksamsten Mittel des gemeinsamen Vorgehens hervorzuheben. Mit Hilfe von Interviews wertete man die Reaktionen australischer Forscher auf die Zusammenarbeit aus und man zog weiterreichende Schlussfolgerungen. Diese Teilstudie ergab eine Liste bestmöglicher Verfahren für australische Teilnehmer.

Man produzierte Diskussionspapiere und Stellungnahmen, welche die wichtigsten politischen Entscheidungsträger informieren und aufklären. Mehrere Diskussionspapiere wurden von maßgeblichen internationalen Organisationen zitiert.

Zweckgebundene Partnerschaften lieferten Workshops, die auf das gesamte Forschungsumfeld ausgerichtet waren. Das Projekt gestaltete etliche Workshops in Verbindung mit der Australasian Research Management Society, die sich auf die Bereitstellung von Informationen für Forschungsadministratoren mit Schlüsselfunktion konzentriert.

Die Maßnahmen wurden überdies auf Interoperabilität ausgerichtet. Kosten und Risiken von Forschung sollen durch die Teilnahme an gemeinsamen Anstrengungen gesenkt werden. Das Projekt organisierte Diskussionen, insbesondere ein Symposium, um administrative Barrieren, die einer gemeinsamen Teilnahme im Wege stehen, zu überwinden und eine Liste simpler Lösungen vorzuschlagen.

FEED hatte zwei wesentliche Folgen: die im Rahmen des Projektes ausgearbeiteten Werkzeuge und Resultate sowie Unterstützung für Forscherinnen und Forscher bei der Auseinandersetzung mit dem Siebten Rahmenprogramm der EU (RP7). Das Projekt wird als erfolgreich betrachtet. Sein Vermächtnis wird eine vereinfachte und produktivere australisch-europäische Zusammenarbeit sein.

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