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Computercode wiederverwenden heißt Kosten sparen

Open-Source-Software (OSS) ist eine wertvolle Ressource, wenn sie nur effektiv genutzt wird. Dies ist speziell für die Wiederverwendung von Teilen von Code relevant.
Computercode wiederverwenden heißt Kosten sparen
Quelloffene Software enthält viele Komponenten, die für ein breites Spektrum an Programmierern attraktiv sein könnten. Das Durchsuchen derartiger Software nach nützlichen Code-Bestandteilen und diese zur Verfügung zu stellen, wäre eine Chance für andere Programmierer und die im IT-Bereich angesiedelten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), endlich damit aufhören zu können, das Rad immer wieder neu zu erfinden.

Das von der EU geförderte 'Open source software reuse service for SMEs' (Projekt OPEN-SME) leistete genau dies, indem man die mit Komponenten agierende Software-Engineering-Community (CBSE) mit den zunehmenden Aktivitäten der OSS-Community zusammenführte. Das Projekt erkannte, dass beide viel voneinander zu lernen haben.

Eine geeignete richtige Mischung der jeweiligen Prozesse und Methoden könnte den Softwareentwicklern mehr Möglichkeiten sowie eine bessere Kosteneffizienz verschaffen, da für spezielle Zwecke geschriebene Blöcke von OSS-Code erneut verwendet werden. Von der Wiederverwendung bei Software weiß man, dass so die Entwicklungskosten gesenkt, die Entwicklungs- und Erprobungszeiträume verkürzt, die Qualität des Endprodukts erhöht und die Produkteinführungszeit reduziert werden können.

Das Projekt entwickelte eine Reihe von Methoden und Geschäftsmodellen mit dem Schwerpunkt auf KMU-Verbänden, in denen viele kleine IT-KMU vertreten sind. Die Forscher erstellten außerdem Instrumente zum Suchen, Extrahieren, Testen, Dokumentieren und Paketieren der von OSS-Projekten herstammenden Softwarekomponenten. Diese werden dann den Softwareentwickler in den auftraggebenden KMU über Such- und Vergleichswerkzeuge zur Verfügung gestellt. Der Schlüsselbereich der Wertschöpfung von OPEN-SME ist die Zusammenlegung dieser Instrumente.

Die endgültige System wird in einem Wissenschaftspark in Griechenland erprobt, wobei hier die Robotiksoftware einen Schwerpunkt bildet. Man beabsichtigt, dessen Anwendung im Nachhinein auf andere KMU-Verbände, Gründerzentren und Wissenschaftsparks zu erweitern.

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