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Die Entwicklung von Babyartikeln voranbringen

Die europäische Babyartikelbranche hat sich zusammengeschlossen, um eine Reihe von wissensbasierten Tools zur Fertigung von Produkten mit hoher Wertschöpfung zu entwickeln, die auf verbesserten Komfort und Leistung basieren und die Bedüfnisse der Benutzer besser erfüllen.
Die Entwicklung von Babyartikeln voranbringen
Mode und Preis sind seit jeher die treibende Kraft beim Kauf von Babyartikeln. Eltern sind jedoch immer häufiger auch an Komfort, Gesundheit und Benutzerfreundlichkeit sowie den Funktionen, Eigenschaften und wissenschaftlichen Informationen im Zusammenhang mit diesen Produkten interessiert.

Die Bedürfnisse von Kindern unterscheiden sich deutlich von denen Erwachsener und sie entwickeln sich mit dem Heranwachsen des Kindes. Abgesehen von den physischen Parametern sollte man bei der Entwicklung von Produkten für Kinder auch Komfortmerkmale und motorische Aspekte berücksichtigen, da diese kognitive Auswirkungen auf Kinder haben.Das Hauptziel der EU-finanzierten Initiative DESIGN4CHILDREN war die Förderung des Bereichs von Babyartikeln durch die Entwicklung wissensbasierter Tools. Das Konsortium bestand aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Sein Ziel war, Unternehmen, die Babyartikel herstellen, mit innovativen Erkenntnissen über Ergonomie und Komfort zu versorgen. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von Tools zur Umsetzung dieses Wissen in Produktentwicklungs- und Markteinführungsprozessen entwickelt.

Ein beträchtlicher Forschungs- und Entwicklungsaufwand wurde in das Verständnis der biomechanischen, ergonomischen und physiologischen Interkationen zwischen Babyartikeln und deren Nutzern investiert. Über Diskussionen in Fokusgruppen und Kinder-Blogs, veröffentlichte Studien und anthropometrische Datenbanken sowie Versuche mit Nutzern sammelte das Konsortium das erforderliche Wissen, um eine Designunterstützungsanwendung zu entwickeln. Dieses Wissen wurde verwendet, um eine Reihe von Anpassungs- und Benutzerfreundlichkeitskriterien zu bestimmen, und es Herstellern auf diese Weise zu ermöglichen, alle erforderlichen Funktionen einzuführen und verbesserte Funktionen für Babyartikel zu berücksichtigen.

Darüber hinaus wurde ein virtueller Tester erschaffen, der die Leistung eines bestimmten Produktdesigns bewertete, ohne dass dieses gefertigt worden war. Dieses System wurde für Designer von Babyartikel entwickelt. Hersteller könnten von geminderten Produktionskosten profitieren.Schließlich erstellte das Konsortium über das Internet einen webbasierten interaktiven Kaufberater. Das Ziel dieser Plattform war, sowohl Kunden als auch Einzelhändler bei der Auswahl der Produkte, die den Bedürfnissen von Kindern am besten entsprechen, zu unterstützen.

Das Projekt DESIGN4CHILDREN verbreitete seine elektronische Entwicklungsplattform über eine Reihe von Pressemitteilungen und die Teilnahme an Innovationsveranstaltungen. Abgesehen von den beinahe 1.000 teilnehmenden KMU wird erwartet, dass der gesamte europäische Sektor von KMU im Zusammenhang mit der Fertigung und dem Verkauf von Babyartikeln von diesem virtuellen Entwicklungssystem profitiert. Zu guter Letzt fördert dieses neue Tool die Fähigkeit, die Qualität, den Komfort und die Benutzerfreundlichkeit von Babyartikeln in Europa zu verbessern.

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Schlüsselwörter

Babyartikel, Entwicklungsplattform, Ergonomie, Komfort, Bedürfnisse der Kinder, Fertigung
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