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Koordinatoren für Meeresforschung treffen sich in Brüssel

Am 1. Juli 1999 findet in Brüssel ein gemeinsames Treffen der Koordinatoren der Meeresforschungsprojekte der Europäischen Kommission (EK) zu Studien über Land-Meer-Wechselwirkungen (ELOISE) und zur integrierten Bewirtschaftung von Küstenzonen (ICZM) statt.
Auf dem Treffen soll...

1 Juli 1999 - 1 Juli 1999
Belgien

Am 1. Juli 1999 findet in Brüssel ein gemeinsames Treffen der Koordinatoren der Meeresforschungsprojekte der Europäischen Kommission (EK) zu Studien über Land-Meer-Wechselwirkungen (ELOISE) und zur integrierten Bewirtschaftung von Küstenzonen (ICZM) statt.
Auf dem Treffen soll der Bedarf nach engeren Beziehungen zwischen den Bewirtschaftern von Küstenzonen und Wissenschaftlern hervorgehoben werden. Die Veranstalter betonen, daß hochwertige wissenschaftliche Arbeiten in Verbindung mit angemessenem Projektmanagement der Schlüssel zur umweltgerechten Nutzung der europäischen Küstenzonen ist.
Die Konferenz wird von Vertretern der Generaldirektion XII der Europäischen Kommission durchgeführt und soll Projektleiter des Demonstrationsprogramms ICZM der GD XI mit ihren Kollegen des Programms ELOISE der GD XII zusammenbringen.
Zum Demonstrationsprogramm ICZM gehören Projekte in einer Vielzahl von natürlichen, sozioökonomischen und kulturellen Umgebungen. Jedes dieser Projekte umfaßt einen neuartigen Ansatz im Umgang mit den komplexen Themen der Bewirtschaftung von Küstenregionen.
Das Programm ELOISE stellt den Forschungsbeitrag für die Initiative der Europäischen Union (EU) zur integrierten Bewirtschaftung von Küstenregionen dar. Es umfaßt 29 Projekte, die von der Europäischen Kommission im Rahmen ihrer Programme zu Meereswissenschaften und -technologien (MAST) und Umwelt und Klima finanziell unterstützt werden.
Die beiden wichtigsten Ziele des Treffens sind:
- Förderung eines konkreten Informationsaustauschs zwischen der wissenschaftlichen Untersuchung und der Bewirtschaftung der europäischen Küstenregionen,
- Erarbeitung von Vorschlägen für mögliche Beiträge der EU-Politik zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Bewirtschaftung der europäischen Küstenregionen.
Die folgenden sieben Schlüsselthemen werden in Arbeitsgruppen behandelt:
- Gemeinsame Sprache - Wie können Kommunikationsschwierigkeiten zwischen der Wissenschaft und der Bewirtschaftung der Küstenregionen überwunden werden?
- Grenzen der Wissenschaft - Wo sind die Grenzen der wissenschaftlichen Untersuchung der Küstenregionen, was können die Bewirtschafter realistischerweise erwarten?
- Prioritäten setzen - Wissenschaftler und Bewirtschafter arbeiten selten nach dem gleichen Zeitplan. Wie lassen sich Prioritäten setzen? Wie lassen sich Zeitpläne und Anforderungspläne aufeinander abstimmen?
- Natur und Bewirtschaftung - Wie kann die wissenschaftliche Untersuchung der Küstenregionen zur Überwindung der Kluft zwischen den Zeitplänen der Natur und der Behörden beitragen?
- Popularisierung der Wissenschaft - Wie lassen sich das Bewußtsein und die Bedeutung der Wissenschaft für gesellschaftliche und wirtschaftliche Belange sowie Verwaltungsangelegenheiten weiter steigern?
- Sozioökonomische Belange - Wie können Wissenschaftler einen besseren Bezug oder eine bessere Interaktion mit sozioökonomischen Faktoren erreichen?
- Besondere Bedürfnisse - Wie sollte die zukünftige Aufgabe der Forschung in der ICZM aussehen?
Die Schlußfolgerungen dieses Treffens werden am 2. Juli 1999 im Rahmen der Veranstaltung "Auf dem Weg zu einer europäischen Strategie zur Bewirtschaftung von Küstenzonen" vorgestellt. Diese Veranstaltung ist Teil einer umfangreichen Konsultation, die die Kommission mit dem Diskussionspapier "Integrierte Bewirtschaftung von Küstenzonen" für die mögliche Aufstellung einer europäischen Strategie in diesem Bereich angeregt hat.Weitere Informationen erteilt:
Europäische Kommission
Generaldirektion XII
Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Direktion D.1-Erhalt der Ökosysteme I
Ökosysteme des Meeres, Infrastruktur
URL: http://europa.eu.int/comm/dg12/